Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Feuer in Lackierhalle der Lichtenauer Maschinenbaufirma REPA: Fünf Mitarbeiter verletzt

Insgesamt 60 Feuerwehrleute waren am Freitagnachmittag im Einsatz.
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Insgesamt 60 Feuerwehrleute waren am Freitagnachmittag im Einsatz.

Hessisch Lichtenau. Bei einem Feuer in der Lackieranlage der Lichtenauer Maschinenbaufirma REPA wurden am Freitagnachmittag fünf Mitarbeiter durch die Rauchentwicklung verletzt.

Vier der verletzten Mitarbeiter wurden zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus nach Eschwege gebracht. Die Mitarbeiter hatten vor dem Eintreffen der Feuerwehr versucht, den Brand zu löschen.

Die Rauchentwicklung war sehr stark: Um eine Rauchgasexplosion zu verhindern, haben die Feuerwehrleute zunächst von außen die Temperatur gesenkt.

Laut Polizeibericht bemerkten die Mitarbeiter gegen 16 Uhr eine starke Rauchentwicklung in und außerhalb der Lackierkammer der metallverarbeitenden Firma an der Industriestraße, in der zu dem Zeitpunkt zwölf Arbeiter beschäftigt waren. Nahezu zeitgleich löste die Brandmeldeanlage den Alarm aus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das Feuer im Lüftungsfiltersystem der Lackieranlage ausgebrochen, zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Ergebnisse vor.

Feuerwehr war in Minuten vor Ort

Die Einsatzabteilung der Kernstadtwehr konnte schnell eingreifen, da der Stützpunkt unmittelbar gegenüber der Firma liegt. "Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort und leiteten die Löschmaßnahmen ein", sagt Markus Neuhaus, Pressewart der Feuerwehr Hessisch Lichtenau.

Beim Eintreffen der Brandschützer habe durch die enorme Rauchentwicklung in der Lackierhalle die Gefahr einer Rauchgasexplosion bestanden, berichtet Neuhaus: "Auch die große Hitzeentwicklung erschwerte dem Angriffstrupp die Arbeit." Der Angriffstrupp habe deshalb, ausgestattet mit Atemschutz und einem C-Rohr, die Halle durch eine Tür von außen zunächst gekühlt. Erst nachdem die Temperatur gesenkt und damit die Gefahr einer Explosion verhindert wurde, konnten die Einsatzkräfte das Tor komplett öffnen und mit der Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes beginnen. "Zwei Trupps waren unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Innenangriff", sagt Neuhaus.

Zwei Trupps haben unter Atemschutz den Brand im Inneren der Lackierhalle bekämpft.

Nachdem die Feuerwehrkräfte den Brandherd erreicht hatten, war das Feuer schnell unter Kontrolle. Im Einsatz waren 60 Feuerwehrkräfte aus Hessisch Lichtenau Stadt, Walburg und Fürstenhagen. Zwei Rettungswagen , ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie eine Polizeistreife.

Hier liegt die Maschinenbaufirma REPA in Hessisch Lichtenau

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