Jessica Pautz ist Gemeindeschwester 2.0 für Hessisch Lichtenau und Großalmerode

„Ich möchte die Menschen unterstützen“

Gemeindeschwester Jessica Pautz steht vorn in der Mitte, dahinter rechts Dr. Klaudia Ress und hinten links Steven Renner von „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“)
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Jessica Pautz aus Quentel (Mitte) ist die neue Gemeindeschwester 2.0 für Hessisch Lichtenau und Großalmerode, hier mit Steven Renner (Geschäftsstellenleiter „Gesunder Werra-Meißner-Kreis) und Dr. Klaudia Ress. Foto: Lothar Röß

Jessica Pautz aus Quentel ist die neue Gemeindeschwester 2.0 für Hessisch Lichtenau und Großalmerode. Die 35-Jährige und ihre fünf kreisweit aktiven Kolleginnen sind Teil der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ und sollen mit ihrer Arbeit den Menschen helfen, die noch keinen Pflegebedarf haben, aber Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags benötigen.

Die examinierte Altenpflegerin ist verheiratet und Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. Seit zwei Jahren gehört sie zum Team von Dr. Klaudia Ress, die ihre Arztpraxis an der Lichtenauer Poststraße 19 hat. Doch unabhängig davon, welchen Hausarzt vermeintliche Klienten haben, die Gemeindeschwester 2.0 ist für jeden da.

Das Angebot umfasst vorbeugende Hausbesuche ebenso wie die Analyse von medizinischem, pflegerischem und psychosozialem Versorgungsbedarf, die Planung von Versorgungs- und Unterstützungsleistungen, die Kommunikation mit Hausärzten, Angehörigen und sozialen Einrichtungen. Die Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen für den Pflegegrad zählt ebenso zu den Aufgaben wie die Kommunikation mit Krankenkasse, Pflegedienst oder einem Anbieter von „Essen auf Rädern“.

„Ich möchte den Menschen helfen, ihnen eine Perspektive geben, sie auf ihrem Weg unterstützen“, freut sich Jessica Pautz auf ihre Arbeit. Offiziell ist sie zwar seit dem 1. April 2020 im Einsatz, konnte sich bislang aber wegen der Corona-Pandemie nur um Einzelfälle kümmern. Den Kontakt zur Gemeindeschwester kann der Hausarzt herstellen, sollte er einen Bedarf erkennen. Jessica Pautz ist über die Arztpraxis Dr. Ress unter Tel. 0 56 02/40 27, mobil unter Tel. 01 74/ 7 53 70 24, zu erreichen.

Das Programm „Gemeindeschwester 2.0“ läuft bis 2024 als Pilotprojekt, das vom Land mit etwa zwei Millionen Euro gefördert wird. Engagiert dafür hat sich der Landkreis mit Unterstützung der Gruppe „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“, die das Projekt umsetzt.

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