Kommunen im Werra-Meißner-Kreis haben viel vor

Jahresausblick Neu-Eichenberg: Logistikgebiet, Kita und Kommunalwahl

Die Kindertagesstätte „Kleine Eichen“ soll einen Anbau bekommen, um eine weitere Gruppe beherbergen zu können. 
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Die Kindertagesstätte „Kleine Eichen“ soll einen Anbau bekommen, um eine weitere Gruppe beherbergen zu können.

Auch abseits der Corona-Pandemie stehen in diesem Jahr in den Kommunen im Nordkreis wichtige Themen an. Wir geben einen Überblick zum Jahresbeginn – heute: Neu-Eichenberg.

Politik

Die Kommunalwahl am 14. März ist eine besondere Wahl für Neu-Eichenberg, sagt Bürgermeister Jens Wilhelm. Zum ersten Mal treten mit „Miteinander für Neu-Eichenberg“ und der Linken zwei neue Listen an. „Das gab es in dieser Art noch nie“, so Wilhelm.

„Richtungsweisend“ werde die Wahl, weil das Sondergebiet Logistik bei den Wahlkampf-Themen im Vordergrund stehen wird. Wie immer wieder gefordert werde, hätten die Bürger Neu-Eichenbergs nun die Möglichkeit, ihr Votum zum Logistikgebiet abzugeben. „Damit kann man dann gut umgehen“, so Wilhelm. Dass über die dritte Offenlage, die aktuell stattfindet, noch in dieser Legislaturperiode abgestimmt wird, hält Wilhelm nicht für realistisch. „Das wird nicht stattfinden.“

Konstituieren wird sich die neu gewählte Gemeindevertretung am 19. April.

Bauen

Nachdem feststeht, dass die Gemeinde Landesmittel bekommt, steht dem Anbau der Kita „Kleine Eichen“ nichts mehr im Weg. Sobald der Förderbescheid da ist, kann es laut Wilhelm losgehen.

Zudem steht der Endausbau der Straße „Meierhöfe“ in Hebenshausen an, hier sind so gut wie alle Bauplätze vergeben. Hier soll in diesem Jahr die Vorplanung stattfinden, bevor 2022 gebaut wird. Ebenso soll 2021 das Planverfahren für das neue Feuerwehrhaus beginnen.

Wohnen

An einer Seite der „Meierhöfe“ in Hebenshausen sind alle Grundstücke verkauft, für die andere, am Tonweg gelegene Seite braucht es einen neuen Aufstellungsbeschluss. Zudem sollen am Heideweg in Eichenberg-Dorf sechs bis sieben Grundstücke entwickelt werden. Beim „Vogelhof“ in Marzhausen sieht es laut Wilhelm so aus, als wolle der Besitzer nicht verkaufen. Generell müssten neue Grundstücke geschaffen werden, so der Bürgermeister. Die Nachfrage sei da. Sowohl Häuser als auch Wohnungen werden schnell verkauft beziehungsweise vermietet.

Wirtschaft und Verkehr

Für den geplanten Blitzer sollen in diesem Jahr die Vorarbeiten soweit vorangehen, dass in diesem Jahr noch eine Entscheidung über die Machbarkeit fällt.

Als „schwerlich“ bezeichnet Wilhelm die wirtschaftliche Entwicklung. Neuansiedlungen seien nicht in Sicht, es gebe allerdings Anfragen nach dem geplanten Gewerbegebiet im Sondergebiet Logistik. Hier sei aber noch offen, was mit dem Areal geschehen soll.

Gemeindeleben

Für die Feuerwehr wird laut Wilhelm der Bedarfs- und Entwicklungsplan fortgeschrieben. Danach wird entschieden, welches Fahrzeug 2021 angeschafft wird.

Ob das für 2021 geplante Heimatfest stattfinden wird, ist laut dem Festausschuss-Vorsitzenden Michael Rost wegen des Corona-Virus noch nicht entschieden.  (nde)

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