3500 Bäume für Wald oberhalb Rückerode

Waldpflanzaktion oberhalb von Rückerode: Daniel Gilliam (von links), Bundesleiter der Deutschen Waldjugend, Helfer Jan Borcherding, Thomas Puhl vom Kooperationspartner Staples Advantage und Helferin Ines Möller. Foto: Görk

Burg Ludwigstein/Rückerode. Rund 45 Mitglieder der Deutschen Waldjugend haben am Samstag in zwei Waldstücken oberhalb von Rückerode 3500 Bäume gepflanzt.

Die zumeist jungen Helfer, die aus ganz Deutschland angereist waren, ließen sich dabei auch nicht vom strömenden Regen beirren und setzten auf dem matschigen Boden junge Buchen, Ahorn, Lärche, Kirsche und andere Baumarten.

Die Deutsche Waldjugend als Jugendnaturschutzverband berücksichtigt auch bei derartigen Pflanzungsprojekten ökologische und Nachhaltigkeitsaspekte. Dass bedeutet, dass bei der Wahl der Fläche drauf geachtet wird, dass keine zukünftigen Planungen das Projekt gefährden, außerdem soll der Eigentümer nach einem anerkannten Waldzertifizierungssystem zertifiziert sein. Des Weiteren werden ausschließlich standortgerechte Bäume gepflanzt und dabei Rücksicht auf Natur und Umwelt genommen. „Wir wollen durch diese Aktion mit unseren Jugendlichen aktiven Naturschutz betreiben und sie gleichzeitig für nachhaltige Entwicklung sensibilisieren“, sagte Lena Rothhaar, stellvertretende Bundesleiterin der Deutschen Waldjugend. Die Pflanzungsaktion in Rückerode wurde maßgeblich durch Staple Advantage und die „EasyTree“-Kampagne unterstützt.

Wie Lena Rothhaar berichtete hat ihre Organisation bewusst das Waldgebiet in Rückerode ausgewählt, weil dieses in unmittelbarer Nachbarschaft der Burg Ludwigstein liegt. Die Burg Ludwigstein ist Bundespatenforst der Deutschen Waldjugend. Hier wird zweimal jährlich der so genannte Bundesforsteinsatz gestartet, bei dem Arbeiten rund um die Burg, wie Sträucher schneiden oder Gestrüpp entfernen, ausgeführt werden. (zsg)

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