Burg Ludwigstein ist auf Spenden angewiesen

Burg Ludwigstein, Wegen der Corona-Pandemie ist der Burgbetrieb geschlossen. Jetzt sind so wenig Menschen auf der Burg, dass im Innenhof schon Gras wächst. (Foto vom 12.5.2020) Foto: Holger Pflüger-Grone
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Fortbestand in Gefahr: Die Jugendburg Ludwigstein kann ohne Einnahmen nicht überleben und bitte jetzt um Spenden. 

Ohne Einnahmen ist der Bestand der Jugendburg Ludwigstein in Gefahr. Wegen ihrer rechtlich komplizierten Situation fällt die Institution aus allen Förderungen raus und bittet nun um Hilfe. 

Burg Ludwigstein. Der Fortbestand der Begegnungsstätte Burg Ludwigstein ist aufgrund der Coronakrise akut gefährdet (wir berichteten). Aus diesem Grund ruft die Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) als Träger der Burg zu einer Spendenaktion auf. Bis jetzt sind mehr als 210 Spenden von mehr als 55 000 Euro zusammengekommen.

Burg muss monatlich 30.000 Euro erwirtschaften

Die meisten Hilfsprogramme des Landes kann die Burg Ludwigstein nicht nutzen. Um die Betriebskosten und Löhne bezahlen zu können, muss die Burg laut Pflüger-Grone jeden Monat mindestens 30 000 Euro erwirtschaften – auch wenn keine Gäste da sind. Da alle Bundesländer sämtliche Klassenfahrten storniert haben, geht der Krisenstab der Burg davon aus, dass die Hauptzielgruppe bis April 2021 nicht im größeren Stil kommen kann. Um die Liquidität bis April zu sichern, benötige man trotz harter Sparmaßnahmen mindestens 300 000 Euro, so Pflüger-Grone. Zudem könnten zwei Baumaßnahmen nicht aufgeschoben werden, weil die Gebäude Schaden nehmen. Kosten dann: 170 000 Euro. 

Spendenkonto

Spendenkonto der VJL e.V.: DE74 5225 0030 0050 0329 78, Verwendungszweck: Spende zum Erhalt der Jugendburg. Spendenbescheinigungen fürs Finanzamt können ausgestellt werden. Rückfragen beantwortet die VJL per E-Mail an spenden@burgludwigstein.de

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