Schlagerstars sorgten bei Galaabend für gute Stimmung und ein volles Haus

Jung und Brink begeistern

Schlager seit 25 Jahren: Sängerin Claudia Jung begeisterte das Publikum mit bekannten Hits. Foto:  Geier

Bad Sooden-Allendorf. Schlagerfreunde sind am Freitagabend in Bad Sooden-Allendorf voll auf ihre Kosten gekommen. Im Kultur- und Kongresszentrum gaben sich die Schlagerstars Heike Sander, Claudia Jung und Bernhard Brink ein Stelldichein und drehten ein Schlagerkarussell, das dem prall gefüllten Saal auf die Beine verhalf.

Es dauerte nicht lange und es herrschte eine Superstimmung im Saal und diese hielt drei Stunden lang an. Durch den Abend führte Heike Sander, die es sich aber nicht nehmen ließ auch selbst zum Mikro zu greifen und ihre eigenen Hits vorzustellen. Im glitzernden Kleid, eingehüllt in Nebel und umgeben von bunten Lichtern sang sie aus voller Kehle „Mein Herz, das brennt“ und „Heute Nacht“.

Claudia Jung trat in schwarzer Lederjacke, engen schwarzen Jeans und einem breiten Lächeln auf die Bühne. Mit viel Charme moderierte sie ihr Repertoire, erzählte vom Urlaub und dem fortschreitenden Alter, das auch an ihr nicht spurlos vorübergegangen sei. „Das sieht man am besten, wenn die Arme beim Lesen immer länger werden“, witzelte sie auf der Bühne. Ihre Hauptaufgabe war aber der Gesang und damit begeisterte sie ihr Publikum. Unter anderem besang sie ihren „Plan fürs nächste Leben“ und „Mir schenkst du Rosen“. Schon die ersten Takte von „Tausend Frauen“ ließen die Frauen im Publikum jubeln.

Der 60-jährige Bernhard Brink reihte seine Hits atemlos ohne Pause aneinander, so dass es weniger einem Medley entsprach und vielmehr einem Liedermarathon. Mit dem deutschen Text „Kein anderes Wort für immer“ zu „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue hatte Bernhard Brink riesigen Erfolg bei seinem Publikum. Die Fans hielt es nicht mehr auf den Stühlen und immer wieder stand fast der ganze Saal. Hinter den Stuhlreihen wurde kräftig getanzt.

Drei Zugaben

Witzig und gekonnt führte er weiter durch sein Programm. Er plauderte aus seinem Musiker-Leben und berichtete, dass er auch verschiedene Duette gesungen habe. Nicht umsonst heißt ja auch ein Titel von Bernhard Brink „Ich setzte alles auf Sieg.“ Immer wieder suchte er den Kontakt zu seinen Fans, diese waren begeistert. Als Brink sich mit „Die Zeit heilt alle Wunden“ von seinem Publikum verabschieden wollte, ließ aber niemand den Titanen gehen. Mit drei Zugaben unter anderem „Es geht auch anders“ und der Hymne auf seinen Wohnort Berlin setzte Brink den Schlusspunkt.

Von Christiane Geier

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