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Karnevalisten planen Session nach Corona-Lage

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Von: Fabian Becker

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Bunt und lustig soll es auf den Bühnen wieder zugehen.
Bunt und lustig soll es auf den Bühnen wieder zugehen © Privat / Claudia Linge / NH

Die Narren in Hessisch Lichtenau und Fürstenhagen feiern ihre Session je nach Corona-Lage.

Werra-Meißner – Die Karnevalisten bundesweit beobachten die Corona-Lage aktuell genau. Während in vielen Städten wie Trier, Koblenz und jetzt auch Köln Karnevalsveranstaltungen abgesagt wurden, planen zwei Karnevalsvereine im Werra-Meißner-Kreis eine Session, in der je nach Entwicklung kurzfristig die Reißleine gezogen werden kann.

„Traurig wäre es, wenn wir nichts planen, sich die Lage bessert, aber wir nicht feiern, weil nichts geplant ist“, sagt Antje Rintsch-Koch, Vorsitzende des Karnevalsvereins Hessisch Lichtenau (KV Heli), auf Anfrage unserer Zeitung. „Was wirklich stattfinden wird, können wir noch nicht sagen“, so Rintsch-Koch. Karnevalssitzungen seien allerdings Veranstaltungen mit hohem Planungsaufwand. „Wir haben uns entschieden vorerst normal zu planen.“ Absagen seien später immer noch möglich.

Alle Veranstaltungen des Vereins seien mit 2G oder 2G+ geplant, so wie aktuell beispielsweise im Einzelhandel. „Wir haben immer die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitglieder und Gäste im Blick und werden nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden“, sagt die Vorsitzende. Wenn eine Entscheidung getroffen sei, werde sie bekannt gegeben.

„Wir hatten am 11.  und 13. November Veranstaltungen, eine mit 2G+“, sagt Thorsten Siebert, der Vorsitzende des Carneval-Clubs Fürstenhagen (CCF). „Bisher können wir keine Infektionen im Zusammenhang mit unseren Veranstaltungen erkennen.“

Viele Mitglieder testeten sich freiwillig täglich. Die Prunksitzung für Senioren und der Kinderkarneval seien trotzdem bereits im September auf den Prüfstand gestellt und nicht terminiert worden. „Wir hoffen auf einen Rückgang der Inzidenzen und eine steigende Impfquote.“ Sollte sich das nicht bessern, werde der Verein reagieren.

Dieses Vorgehen der Karnevalisten aus dem Werra-Meißner-Kreis hat sich bis zuletzt auch mit Planungen der größten Karnevalsveranstaltungen bundesweit in Köln gedeckt. Dort hat man Anfang der Woche jedoch Veranstaltungen abgesagt und setzt auf alternative Formate. (fab)

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