Bilsteinschüler übergaben Bürgermeister Planung und Liste

Großalmerodes Kinder wollen Treffpunkt

Hoffen auf Unterstützung: Michelle Kugler (von links), Elsa Arzer, Zoe Vogelei und Lewis Lamping übergeben Bürgermeister Finn Thomsen ihr ausgearbeitetes Projekt „Treffpunkt für Kinder und Jugendliche“.
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Hoffen auf Unterstützung: Michelle Kugler (von links), Elsa Arzer, Zoe Vogelei und Lewis Lamping übergeben Bürgermeister Finn Thomsen ihr ausgearbeitetes Projekt „Treffpunkt für Kinder und Jugendliche“.

„Hallo Herr Bürgermeister, hier im schönen Großalmerode ist manchen Kindern nachmittags langweilig. Könnten Sie uns helfen, einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu bekommen?“

Großalmerode - So beginnt der Brief, mit dem sich jetzt die Klasse 3a der Bilsteinschule Großalmerode an Bürgermeister Finn Thomsen gewandt hat. Das Schreiben inklusive Planung und einer Unterschriftenliste überreichte eine Abordnung aus vier Kindern .

Nachdem Coleen Anacker ihren Wunsch von einem Treffpunkt im Klassenrat vorgestellt hatte, waren alle Kinder sofort begeistert und überlegten, wie dieser aussehen könnte. Schnell war die Idee einer Hütte mit Sitzecke und einer Fahrrad- oder Skateboardrampe samt Fahrradständer geboren. Sogar an eine Mülltonne haben die Kinder bei der Ausarbeitung ihres Projekts gedacht. Und auch über einen möglichen Standort haben sie sich mit ihrer Lehrerin Karolin Gedeck Gedanken gemacht: „Unser Vorschlag wäre, ein Stück vom Campingplatz zu nehmen, weil man dort am Bach spielen kann“, heißt es in dem Brief an den Bürgermeister. Zur Sicherheit soll das Gelände noch umzäunt werden.

Nachdem Skizzen gefertigt und die schönsten Bilder rausgesucht worden waren, entwarfen die Kinder ein Plakat, wie der Treffpunkt aussehen soll, berichten Zoe Vogelei, Lewis Lamping, Michelle Kugler, Zackery Trebing und Coleen Anacker, die dann auch bei Thomsen anrief und einen Termin für die Übergabe vereinbarte. „Der Bürgermeister fand es toll und hat gesagt, dass er uns hilft.“ Denn der ursprüngliche Vorschlag innerhalb der Klasse, den Teffpunkt selbst zu bauen, wurde recht schnell wieder verworfen, und die Kinder verständigten sich auf Unterstützung durch die Stadt, berichtet Lehrerin Karolin Gedeck.

Nach den Sommerferien soll das Projekt noch dem Jugendrat der Stadt Großalmerode vorgestellt werden. Die Schüler hoffen, dass der Kindertreffpunkt „am besten noch in diesem Jahr“ entsteht. (gsk)

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