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Land macht Soundgarten in Bad Sooden-Allendorf fit für die Zukunft

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Von: Konstantin Mennecke

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Der Soundgarten wird vom Land finanziell für die Zukunft ausgestattet.
Der Soundgarten wird vom Land finanziell für die Zukunft ausgestattet. © Sonja Berg/nh

Der Soundgarten in Bad Sooden-Allendorf wird vom Land Hessen gefördert.

Bad Sooden-Allendorf – Mehr Veranstaltungen vor allem nachhaltig unter freiem Himmel möglich machen: Das will das Land Hessen mit seiner Festival-Förderung erreichen. 4,3 Millionen Euro fließen in 51 Open-Air-Veranstaltungen. Davon profitiert auch der Soundgarten in Bad Sooden-Allendorf.

Die Neuauflage des Programms „Ins Freie!“ soll helfen, nachhaltige Strukturen für attraktive Kulturangebote unter freiem Himmel zu etablieren. Der Fokus liegt deshalb – neben den Programmen selbst – auf Zuschüssen für Investitionen etwa in mobile Bühnen und Tontechnik, Überdachungen und transportable Bestuhlung. Ein Schwerpunkt liegt auf Veranstaltungen in ländlichen Räumen, denen mindestens ein Viertel der Fördermittel zugutekommt. Die Fördersummen reichen von rund 12 000 Euro bis zur maximal zu vergebenden Förderung von 250 000 Euro. „Im vergangenen Sommer hat ,Ins Freie!’ viele unvergessliche Kulturereignisse trotz Corona ermöglicht, Künstlern Auftrittsmöglichkeiten gegeben und Dienstleistern Aufträge verschafft. Viele neue Kooperationen sind entstanden. Aus vielen Kommunen kam der Wunsch, an Kultur im öffentlichen Raum festhalten zu wollen – daran knüpfen wir mit ,Ins Freie! 2’ an und wollen möglichst viele Festivals und Reihen die Mittel an die Hand geben, auch über 2022 hinaus weiterzumachen“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn.

Von diesem Landes-Förderprogramm profitiert auch der Soundgarten, wie Martina Adler, zuständig für die Kommunikation der Veranstalter, im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilt. „Mit dieser Förderung können wir das Festival zukunftsfähig machen“, betont Adler. Der gestellte Förderantrag dient dazu, nicht einzelne Programmpunkte in Form von Künstlern zu ermöglichen. Vielmehr gehe es um die Finanzierung von Überdachungen, mobilem Mobiliar, Besucher-Leitsystemen und mehr. „Das Gelände des Soundgartens wollen wir so wenig, wie möglich beeinflussen. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt eine große Rolle“, sagt Martina Adler. (kmn)

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