Partyteufel stimmen mit Nebelkanone auf nächste Jahr ein – Feuerwehrverein zufrieden mit Organisation und Besuch

Laudenbachs längster Kirmes-Festzug

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Applaus am Ende: Bevor der Festzug endete, spendeten die Helfer der Feuerwehr allen Teilnehmern Beifall.

Laudenbach. Etwas historisches hatte der Kirmesumzug, der sich am Sonntagnachmittag durch Laudenbach schlängelte. Zumindest erinnerte sich Klaus-Dieter Geyer, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, an keinen größeren: „Einen so langen Umzug hatten wir noch nie.“

30 Gruppen fuhren auf Wagen oder liefen zu Fuß durch den Großalmeröder Stadtteil.

Obwohl viele Einheimische dabei waren, standen zahlreiche Menschen an den Straßen. Dabei mussten sie durchaus auf der Hut sein. Mit Wasserspritzen waren nämlich die kleinen Piraten vom Awo-Kindergarten ebenso bewaffnet wie der Fußballer-Nachwuchs der JSG Meißnerland.

Mutig behütet: Die Feuerwehr-Damen zogen im Stil königlicher Hoheiten mit opulenten Kopfbedeckungen durch Laudenbach.

Hohn und Spott mussten sich die Griechen gefallen lassen. Die Theatergruppe Hoaderlumpen hat auf ihrem Wagen den Schutzschirm aufgespannt und boten an, Geld zu pumpen (reimt sich bestens auf Hoaderlumpen).

Was die Laudenbacher bei der Kirmes 2013 erwartet, konnten sie auch schon sehen. Am Ende des Zuges rollte ein Lkw der Partyteufel, die im kommenden Jahr die Organisation übernehmen. Lautstark und mit einer Nebelkanone stimmten sie schon mal auf die Kirmes 2013 ein.

Als Organisatoren der diesjährigen Kirmes marschierte die Laudenbacher Feuerwehr mit allen Abteilungen an der Spitze des Festzuges. Die Vereine in Laudenbach wechseln sich Jahr für Jahr bei der Organisation ab. Auf seine Kameraden habe er sich dieses Mal voll verlassen können, berichtete Vereinschef Geyer. Von der Jugendwehr bis hin zur Altersabteilung zogen alle mit. Deswegen sei das Wochenende mit insgesamt knapp 2000 Gästen ein voller Erfolg gewesen. (clm)

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