Bislang steht nicht einmal das Geschlecht fest

Leichenfund an der Göttinger Uni-Medizin gibt Rätsel auf

Göttingen. Eine Leiche wurde am Donnerstag in den Morgenstunden in einem Schacht auf dem Gelände der Universitätsmedizin Göttingen gefunden. Der Fall gibt viele Rätsel auf.

Laut Polizei ist die Leiche stark verwest. Sie hat dort möglicherweise für längere Zeit gelegen. Bislang steht nicht einmal das Geschlecht fest. Polizeibeamte begannen sofort mit den Untersuchungen.

Die Leiche wurde gegen 14 Uhr von der Berufsfeuerwehr aus dem etwa drei Meter tiefen Schacht geborgen. Im nördlichen Bereich des Klinik-Geländes laufen Bauarbeiten, die offenbar länger unterbrochen waren. Am Donnerstag sollten die Arbeiten weitergehen. Der Bereich um den Fundort an der Universitätsmedizin war weiträumig abgesperrt. Noch am Nachmittag begann die Obduktion des Leichnams.

Bislang ist unklar, ob es sich um ein Gewaltdelikt handelt. Das soll nun mit weiteren Ermittlungen geklärt werden.

Die Polizei hat auch zunächst geprüft, ob derzeit eine Person in Göttingen vermisst wird. „Das ist nicht der Fall“, sagte die Sprecherin der Göttinger Polizeiinspektion Jasmin Kaatz. Geprüft werde auch das bundesweite Polizeiregister mit vermissten Personen.

Radio HNA: Gespräch mit der Polizei

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