„The Rankeys“ spielten lautstarkes Konzert in der Klampfe

Der Nachwuchs rockt

Außergewöhnlich: Das Pausenprogramm mit Sängerin Lisa Weidemann an der Seite von Ludwig Wright setzte dem Konzert noch einen drauf. Foto:  Geier

Witzenhausen. Aggressive Klänge von den zahmen Nachwuchsmusikern „The Rankeys“ gab es am Samstagabend in der Klampfe zu hören. In klassischer Rock’n’Roll-Besetzung mit Gitarre, Bass und Schlagzeug fegten Ludwig, Lucas, Philipp, Marco und Felix über die Bühnenbretter. Bei ihnen hörte man Coverversionen aber vor allem eigene Songs.

Zwar war der ganz große Andrang ausgeblieben, doch viele Musikliebhaber trafen sich unter den Zuhörern. Vor allem die Jugendlichen zeigten sich beim Auftritt der Nachwuchsband aus dem Eichsfeld begeistert. Im Großen und Ganzen schienen die jungen Musiker im Alter von 17 bis 20 aber zu überzeugen und holten den ein oder anderen alteingesessenen Rocker vom Bar-Hocker.

Eigene Songs

Die vier Gitarristen und ein Schlagzeuger brachten eigene Punk-Songs wie „Love is always true“ und „God’s a Hippie“. Noch lauter wurde es, als die Band Rock-Klassiker wie „Should I stay or should I go“ von den Punk-Veteranen „The Clash“ und andere Coversongs spielten. Beim Einstandslied „Sweet Home Alabama“ ließen einige vor der Bühne die Hüften kreisen.

Für die Band war dies der siebte Auftritt und mit diesem Hintergrund konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Der Witzenhäuser Wolfgang Pötzsch zeigte sich vor allem vom Schlagzeuger Philipp Senge begeistert: „So jung und schon jetzt so gut.“ Selbst leidenschaftlicher Musiker wusste er, wie schwer es für die Band war, denn der Schlagzeuger gab als einziger den Takt vor.

Er bedauerte aber auch, dass sich Sänger Ludwig Wright manchmal zu sehr auf sein eigenes Gitarrenspiel konzentrierte und so die Gesangspassagen verriss. „Manchmal sollte man die Gitarre, Gitarre sein lassen“, meinte Pötzsch.

Popsongs

Aber die Punk-Richtung war nicht für alle etwas, viele Zuhörer waren auch von dem Pausenprogramm begeistert, denn zum Zeitvertreib trat Sängerin Lisa Weidemann ans Mikrofon und schmetterte einen Popsong nach dem anderen.

Von Christiane Geier

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