Unterstützung für Vorhaben in Neu-Eichenberg: Bürgermeister sagen Ja zu Logistikgebiet

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Hebenshausen ist unten links zu sehen, dahinter die Fläche für das Logistikgebiet.

Werra-Meißner. „Ja“ zum Logistikgebiet in Neu-Eichenberg sagen die Bürgermeister des Landkreises. Im Zuge der jüngsten Kreisversammlung haben sich die Rathauschefs der 16 Städte und Gemeinden nochmals deutlich für das Logistikgebiet in Neu-Eichenberg ausgesprochen.

Mit einem Transparent warben die Bürgermeister für die Umsetzung des Vorhabens. Sie möchten der Gemeinde Neu-Eichenberg um Bürgermeister Jens Wilhelm, den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie den Befürwortern des Logistikgebiets auf diese Weise den Rücken stärken.

 „Wir möchten zudem den Gegnern des Logistikgebiets das Feld nicht allein überlassen und mit unserer Kampagne nochmals verdeutlichen, dass das geplante Vorhaben für die Zukunft des Werra-Meißner-Kreises von großer Bedeutung ist“, sagen der Vorsitzende der Kreisversammlung, Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze, sein Stellvertreter aus Wanfried, Wilhelm Gebhard, und Neu-Eichenbergs Bürgermeister Jens Wilhelm.

In der Gesamtbeurteilung sehen die teilnehmenden Verwaltungschefs in der Entwicklung des Sondergebiets Logistik eine Chance für eine positive Entwicklung des Drei-Länder-Ecks Nordhessen, Südniedersachsen und Westthüringen sowie des Werra-Meißner-Kreises und der Gemeinde Neu-Eichenberg.

Als wichtige Punkte, die für die Ansiedlung sprechen, nannten die Bürgermeister die Entstehung von vielen neuen Arbeitsplätzen und erwartbare neue Impulse für weitere Ansiedlungen, auch in der gesamten Region. „Im Fall eines konjunkturellen Abschwungs wird die Nachfrage nach Arbeitskräften sinken und die Arbeitslosigkeit in unserer Region wieder ansteigen. Spätestens dann wird man die neu entstandenen Arbeitsplätze richtig zu schätzen wissen“, so Lenze, Gebhard und Wilhelm.

Einmütig unterstützten die Rathauschefs deshalb die Bemühungen von Bürgermeister Jens Wilhelm und den Gremien der Gemeinde, die Ansiedlung zu realisieren. Jens Wilhelm unterstrich dabei, dass in der Detailplanung alle Möglichkeiten ausgenutzt werden sollen, um die Belastungen für die Anwohner zu reduzieren.

„Die Ansiedlung wird uns in die Lage versetzen, langfristig als Gemeinde zukunftsorientiert agieren zu können. Außerdem sehe ich große Chancen dafür, wieder eine Nahversorgung im Einzelhandel schaffen zu können“, unterstrich Bürgermeister Jens Wilhelm. (red/esp)

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