Neubau der Werrabrücke in Kleinvach beginnt im Sommer - Kosten von 3,1 Millionen Euro

Hat bald ausgedient: Die marode Werrabrücke in Kleinvach wid mit einem Kostenaufwand von über drei Millionen Euro durch eine Neubau ersetzt. Foto: Cortis

Kleinvach. Weil die Werrabrücke in Kleinvach nach Angaben von Bad Sooden-Allendorfs Bauamtsleiter Helmut Franke „fix und fertig“ ist, wird Hessen Mobil, wie die Straßenbauverwaltung heute heißt, noch in diesem Sommer mit der Errichtung eines Neubaus beginnen.

Das kündigte Bürgermeister Frank Hix am Freitagabend in der Stadtverordnetensitzung an. Nach seinen Angaben werden sich die Kosten auf 3,1 Millionen Euro belaufen.

Die 65 Jahre alte Brücke als einzige für den Kraftfahrzeugverkehr zugelassene Straßenverbindung zu diesem Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil sei „bei extrem hoher Belastung nicht mehr verkehrssicher", begründete Franke auf Anfrage der HNA die Notwendigkeit des Neubaus. Obwohl die alte Beschilderung noch nicht entfernt ist, sei die Tragfähigkeit der Brücke mittlerweile von 18 auf zwölf Tonnen herabgestuft worden. Autos dürften nur noch mittig über das altersschwache Bauwerk fahren.

Um Kleinvach während der Bauarbeiten nicht von der Außenwelt abzuschneiden, werde neben der Brücke, die ihren alten Standort behalten wird, eine Behelfsbrücke errichtet. Laut Franke wird der Neubau im nächsten Jahr seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Fahrbahn auf der neuen Brücke wird nach Angaben von Bürgermeister Hix eine Breite von 5,50 Metern haben mit zwei beidseitig begehbaren, 15 Zentimeter hohen und 1,75 Meter breiten Kappen. Zwischen den Geländern werde die neue Brücke 8,50 Meter breit sein.

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