Peter von Fragstein und Niemsdorff übernimmt Fachbereichs-Leitung von Ute Knierim

Neuer Chef in der Witzenhäuser Uni

Ute Knierim

Witzenhausen. Stabwechsel am Uni-Standort Witzenhausen. Vor zahlreichen Gästen wurde am Dienstag die Führung des Fachbereiches Ökologische Agrarwissenschaften offiziell an die neue Dekanatsleitung übergeben.

Symbolisch übergab Dekanin Prof. Dr. Ute Knierim den Stab an Prof. Dr. Peter von Fragstein und Niemsdorff weiter. Ihm zur Seite stehen der Prodekan Prof. Dr. Detlev Möller und die Studiendekanin Prof. Dr. Angelika Ploeger, die sich der zusätzlichen Herausforderung stellten und die zusätzlichen Aufgaben gemeinsam schultern wollen.

„Inoffiziell bin ich ja schon 50 Tage in Amt und Würden und ich kann jetzt schon sagen, meine Vorgänger haben mir eine weiche Landung bereitet“, sagte von Fragstein und Niemsdorff in seiner Antrittsrede. Er appellierte an die Studenten und Mitarbeiter auch in Zukunft kreativ bei den Ideen, aktiv bei der Beantragung und erfolgreich beim Schaffen zu sein. Dann seien die Arbeitsplätze der Mitarbeiter und Dozenten gesichert. „Wir müssen das Studienangebot so interessant gestalten, das die künftigen Agraringenieure mit Stolz sagen können, Witzenhausen war die richtige Entscheidung für mich“, führte von Fragstein und Niemsdorff weiter aus.

Zuvor zog die bisherige Dekanin Dr. Ute Knierim Bilanz über ihre dreijährige Dekanatszeit und bedankte sich bei allen Mitarbeitern, die sie bei der Erledigung ihrer Aufgaben tatkräftig unterstützt hätten. Mit 20 Professuren in den unterschiedlichen Fachgebieten ist der Universitätsstandort Witzenhausen recht gut aufgestellt.

Die Universität ist Arbeitgeber für etwa 250 Mitarbeiter und bewirtschaftet im Lehr- und Versuchsbetrieb 340 Hektar Ackerland sowie das Tropengewächshaus. Neben dem Bachelor of Science können im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften Abschlüsse in vier Masterstudiengängen erreicht und ein Duales Studium begonnen werden.

Der Standort Witzenhausen hat derzeit 1014 Studierende und nimmt an Forschungen von 18 Verbundprojekten teil. In 2013 wurden Drittmittel in Höhe von 6,5 Millionen Euro eingeworben, eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Vizepräsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Martin Lawerenz, würdigte die Verdienste Knierims und stellte die hohe Verantwortung der Dekanatsleitung für die Weiterentwicklung eines Fachbereiches heraus. „Das Ziel muss sein, noch mehr Studierende zum Master zu bringen, denn dieses hat den größten Mehrwert für die Universität Kassel und die Region“ sagte Lawerenz. Er signalisierte den Witzenhäusern die breite Unterstützung des Präsidiums zu und räumte ein, dass die personelle Situation im Sekretariat derzeit unzureichend ist. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die mangelhafte Grundfinanzierung der Hochschulen in Hessen hin. (znb)

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