Sandexa lagerte Sondermüll auf altem Firmengelände in Hopfelde

Hopfelde. Auf einem Firmengelände im Beberschen Feld im Hessisch Lichtenauer Ortsteil Hopfelde sind mehrere Fässer mit Sondermüll abgestellt worden.

Der Umweltsachbearbeiter der Kriminalpolizei habe festgestellt, dass neben der Produktionshalle ungefähr 200 bis 300 Kubikmeter Abfall eines ehemals dort ansässigen Betriebes gelagert wird.

Dabei handelt es sich um Produktionsabfälle aus Glasfaser und Kunstharz sowie einige Behälter. Bei Schadstoffmessungen am Samstagnachmittag seien keine überhöhten Werte festgestellt worden. Allerdings sei ein leichter Styrol-Geruch wahrnehmbar gewesen. Nachdem die Abfallbehörde des Regierungspräsidiums Kassel hinzugezogen wurde, sei eine unverzügliche Sicherung der Fässer angeordnet worden, um den Zugriff auf die Behälter sowie eine Verunreinigung des Erdreiches zu verhindern.

Polizeisprecher Jörg Künstler gab den Namen des Betriebes nicht bekannt. Nach HNA-Informationen handelt es sich aber um die ehemalige Produktionsstätte der Firma Sandexa Future Innovations, die an ihrem neuen Standort in Hirschhagen, in der vergangenen Woche wegen der Chemikalie Styrol in die Schlagzeilen geraten war. (alh)

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