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Schulen im Werra-Meißner-Kreis für Omikron gerüstet

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Von: Fabian Becker

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Deutsches Primatenzentrum: Schematische Darstellung des Spike-Proteins der Omikron-Variante (in der Aufsicht) mit Mutationen (rot) an der Rezeptor-Bindungs-Domäne (lila) und der N-terminalen Domäne (blau).
Schematische Darstellung des Spike-Proteins der Omikron-Variante (in der Aufsicht) mit Mutationen (rot) an der Rezeptor-Bindungs-Domäne (lila) und der N-terminalen Domäne (blau). © Deutsches Primatenzentrum

Die Schulen des Werra-Meißner-Kreises sind nach Ansicht des Kreis-Elternbeirats gut gerüstet für die neue Corona-Variante Omikron. Das sagt der Vorsitzende Marco Locorotondo.

Werra-Meißner – Es gebe ein Hygienekonzept. Und: „Im dritten Jahr der Corona-Pandemie erkennen wir eine Routine.“ Zu den Folgen der neuen Variante seien zwar bisher nur Mutmaßungen möglich, aber:„Da die Verläufe angeblich eher flach sind, wird es vermutlich nicht zu großen Störungen im Schulbetrieb kommen.“

Die Kultusministerkonferenz und die hessische Landesregierung möchten den Unterricht, da wo es möglich ist, im Präsenzunterricht fortsetzen, sagt Jürgen Krompholz, Leiter des Schulamts für die Kreise Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg. „Das schließt schulische und außerschulische Förderangebote ein.“ Dafür seien drei Corona-Tests pro Woche für nicht Geimpfte und Genesene Pflicht. „Testangebote für diese Gruppe sind vorhanden.“

Die Schulen des Werra-Meißner-Kreises seien aber auch für alternative Unterrichtsformen, zum Beispiel digitalen Distanzunterricht vorbereitet. Dazu gebe es an die jeweilige schulische Situation angepasste Konzepte, Handreichungen und Fortbildungen, so Krompholz. Das betreffe die Organisation dieser Unterrichtsformen sowie die nötige Pädagogik und die notwendige Technik. Denn: „Die zurückliegenden zwei Jahre haben gezeigt, wie kurzfristig Anpassungen des Unterrichts notwendig werden können“, erklärt der Schulamtsleiter. Sollte digitaler Distanzunterricht nötig sein, sind mittlerweile Erfahrungen an allen Schulen vorhanden. „Endgeräte stehen Schülern und Lehrern zur Verfügung“, sagt er. Die Kommunikation zwischen Eltern und Schulen sei etabliert.

Das sieht auch Marco Locorotondo so. „Wir sind deutlich besser aufgestellt als 2019“, sagt er. Breitband habe in den Schulen Einzug gehalten und durch den Digitalpakt hätten nun alle Schüler Internetzugang. Die übrigen Geräte des Paktes wurden an den Schulen im Kreis verteilt. „Aber das Wlan in den Schulen ist noch ausbaufähig.“ Trotzdem habe sich die Situation entspannt. (fab)

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