Deutsche Umweltstiftung unterstützt Freie Waldorfschule Werra-Meißner

Start für Zukunftswald

„Ein Baum für jedes Kind“: Mit den jungen Bäumchen, die Marian Schmidt hier hält, wurde die Baumpflanzaktion der Freien Waldorfschule Werra-Meißner mit Deutscher Umweltstiftung bei Höfe Weiden gestartet. Viele Gäste kamen zur kleinen Feier. Foto: Forbert

Höfe Weiden. 70 Jungbäume wollen die Schüler der siebten Klasse der Freien Waldorfschule Werra-Meißner in einer Feldholzinsel in der Werraaue bei Höfe Weiden pflanzen. Die in Eschwege ansässige Ersatzschule beteiligt sich an der Aktion „Ein Baum für jedes Kind“ der Deutschen Umweltstiftung.

Jetzt wurde die symbolische Pflanzung der ersten kleinen Eichen regelrecht gefeiert. Nicht nur, dass die fünfte Klasse ein Flötenstück und ein Frühlingslied und die zweite und dritte Klasse ein kleines englisches Singspiel beitrugen, sogar Vize-Landrat Dr. Rainer Wallmann (Grüne) und weitere Prominenz waren mitten in der Flur erschienen.

Als „tolle Aktion“ bezeichnete Wallmann das Projekt. Er sieht in der Baumpflanzung ein Symbol der Hoffnung, dass es zumindest noch so lange die Rahmenbedingungen auf der Erde gibt, in denen die Bäume überleben können. Auch stehe die Pflanzung für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz, lobte er.

Vorsitzender Armin Jung (Grüne) vom Umweltausschuss des Kreistages und Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix (CDU) drückten ihre Freude darüber aus, dass die Schüler sich zur Aufgabe gemacht haben, die Schöpfung nicht nur im Klassenzimmer nachzuvollziehen, sondern auch mit bewahren wollen. Auch Vertreter der Umweltschutzorganisationen BUND und Naturschutzbund sowie des Forstamtes Reichensachsen würdigten die Aktion der Waldorf-Schüler, aber ebenso das Engagement von Gartenbaulehrerin Margarethe von Trott zu Solz und der Landwirtsfamilie Beate und Volker Methe vom Hofgut Weiden, die die Fläche zur Verfügung stellen.

Auch mit Wildkirsch-, Wildapfel- und Wildbirnbäumchen werden die Siebtklässler dort demnächst ihren Zukunftswald anlegen. Die siebte Klasse erlebt im Forstpraktikum, das zum „Grünen Faden“ des Schulkonzepts gehört, den Wald als ökologisches System. Die Deutsche Umweltstiftung unterstützt sie mit dem Ziel, dass jedes Kind einen eigenen, heimischen Sämling selbst pflanzt, später betreut und pflegt. (sff)

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