Mitarbeiter haben sich in Umbau der Geriatrie-Station am Klinikum eingebracht

Team spendet die Ideen

Eingespieltes Team: Die Pflegekräfte und ihre stellvertretende Pflegedienstleitung Marianne Magerkurth (Zweite von links) arbeiten schon lange auf der Station 4b. Foto:  Shuhaiber

Witzenhausen. Neugierig und positiv überrascht wie viel sich doch in den vergangenen Monaten auf der Station 4b verändert hat, zeigten sich die zahlreichen Besucher der neuen Geriatrie-Station am Klinikum in Witzenhausen. Landrat Stefan G. Reuß, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Gesundheitsholding Werra-Meißner ist, eröffnete die Station am Montagnachmittag.

Dabei richtete er seinen Dank in erster Linie an die Mitarbeiter, die diese Investitionen in die Zukunft erst durch ihren „Gehaltsverzicht“ möglich gemacht hatten: „Durch den Zukunftssicherungsvertrag können wir uns erst fit für die Zukunft machen“, sagte Reuß und verwies zugleich noch einmal auf die richtungsweisende Entscheidung, die beiden Kliniken zusammenzulegen. Dadurch habe sich das Angebot und die Leistung der Krankenhäuser erweitert. Dies sei auch nötig gewesen, um künftig konkurrenzfähig zu sein und die veränderten Herausforderungen an ein Krankenhaus im ländlichen Raum zu meistern. „Wir haben einen großen qualitativen Schritt getan“, sagt er.

Geschäftsführer Christoph Maier ergänzte, dass der Umbau der Geriatrie-Station nur ein „Etappenziel“ sei: „Wir bauen noch ein Jahr lang weiter.“ Neben den Arbeiten im Keller werden auch die Ambulanz und die Intensivstation umgebaut, verriet er.

22 Pflegekräfte

Insgesamt werden sich 22 Pflegekräfte um die Geriatrie-Patienten kümmern. „Wir beschäftigen vier Mitarbeiter mit der Zusatzqualifikation Geriatrie“, erklärt Marianne Magerkurth, stellvertretende Pflegedienstleitung. Die Mitarbeiter freuen sich indes, dass viele ihrer Vorschläge in den Umbau der Station eingeflossen sind. Die größte Erleichterung für das Personal sind laut Magerkurth die barrierefreien und behindertengerechten Badezimmer. Aber auch die neue Rufanlage mit digitaler Anzeige und der Multifunktionsraum seien ein Gewinn.

Neben den täglichen Therapien gehören auch ein wöchentliches Frühstück und Kaffeetrinken zum Angebot. Zum Mittwochsgebet laden Pfarrer Andreas Heimann und die pastorale Mitarbeiterin Ulrike Knobbe ein.

Von Alia Shuhaiber

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