Tolle Show mit den Monster-Trucks

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Harte Crashs und hohe Sprünge: Die Auto-Artisten der Familie Korthoff begeisterten die Zuschauer mit Monstertrucks, waghalsigen Sprüngen und Akrobatik auf vier Rädern. Foto: Geier

Hessisch Lichtenau. Wo die Monster-Trucks fahren, gibt es am Ende nur Schrott und Altmetall. Dieses Ergebnis war natürlich erwünscht, denn es waren vor allem die tonnenschweren Gefährte und deren Zerstörungskraft, der die rund 250 Zuschauer am Montagnachmittag laut zujubelten.

Zwei Stunden lang quietschten und qualmten die Reifen, hinterließen Spuren auf dem Parkplatz des Rasthofs Hessisch Lichtenau. Egal, ob bei schnellen Drifts oder waghalsigen Stunts mit den Monstertrucks: Den Zuschauern stand zeitweise der Mund offen vor Erstaunen.

Fahren auf zwei Rädern war bei der Stunt-Show die leichteste Übung, atemberaubend waren die Darbietungen der Familie Korthoff im Auto, Truck, auf dem Motorrad oder Quad. Wanja Korthoff, der Chef des aus Hoheneiche angereisten Familienunternehmens, kündigte eine „echt starke Show“ an.

Hier fährt man auf zwei Rädern und lädt auch noch Damen ab 18 zum Mitfahren ein. „Eine gute Gelegenheit seine Schwiegermutter loszuwerden“, scherzt der Moderator. „unsere Jungs fahren todsicher.“ Dem Urteil schlossen sich auch die waghalsigen Damen auf dem Rücksitz an, sie würden es sofort noch einmal tun. „Es war ein tolles Gefühl, auch wenn man in der Schräglage ein mulmiges Gefühl hat“, berichtet die 32-jährige Beate aus Hessisch Lichtenau, das gleiche Gefühl habe sie aber auch auf dem Beifahrersitz mit ihrem Mann am Steuer. Viel Applaus bekamen auch die Jüngsten: die fünfjährige Evangeline flitzte auf ihrem Mini-Quad über den Platz und sammelte erste Erfahrungen vor Publikum. Ebenso Jayden und Vincento, die mit ihren Quads oder Mini-Crossmaschinen durch die Gegend sausten, über die Rampe jagten und mit ihren Maschinen durch die Luft flogen.

Bilder der waghalsigen Show

Tolle Show mit Monster-Trucks

Aber den Erwachsenen blieben die waghalsigeren Stunts vorbehalten: sieben Autos in einer Reihe zu überfliegen oder gegen ein vertikal stehendes Auto zu fahren. Für Kunststücke mit klingenden Namen wie Schrapnell-Crash oder die Autobombe muss der Nachwuchs erst noch üben. Immerhin überschlug sich Ricardo im dunkelblauen Mazda gleich drei Mal.

Während der erste Teil der Show mit Akrobatik und Artistik bestach, war der zweite Teil eine spektakuläre Zerstörungsshow - bei dieser kamen vor allem die Zuschauer auf ihre Kosten. Vier Monstertrucks zerdrückten, zerquetschten und zermalmten drei stark lädierte Wagen, die während der Show einiges einstecken mussten.

Am Ende, nachdem die vier bis sechs Tonnen schweren Wagen mit den allein 500 Kilogramm wiegenden Rädern mehrmals darüber gefahren und gesprungen waren, hatten sie nur noch Schrottwert. (zge)

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