Bau-Ende ist in Sicht

Umleitungen wegen Kanalarbeiten in Altstadt führen zu Unmut

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Arbeiten in der Altstadt: Die ständigen Umleitungen in Allendorf wegen der Arbeiten in den Straßen, hier an der Ecke Kirchstraße/Bahnhofstraße, verärgern viele Autofahrer.

Bad Sooden-Allendorf. Die andauernden Kanalbauarbeiten in der Altstadt von Allendorf und die dadurch bedingten Straßensperrungen und Umleitungen führen bei den Einheimischen zunehmend zu Unmut.

Der Ärger wurde auch in der Stadtverordnetensitzung am Freitag im Hochzeitshaus deutlich. Bürgermeister Frank Hix (CDU) sprach die "derzeit schlimme Verkehrssituation" an, die auch ihm auf den Geist gehe. Er warb aber um Verständnis und Geduld. Die Erneuerung der Kanalrohre sei notwendig, außerdem müssten die recht großzügig gewährten Fördermittel rechtzeitig ausgegeben werden, bevor sie verfallen.

Hausanschlüsse dauern

Die Kanäle befänden sich in sehr schlechtem Zustand, begründete Stadtwerke-Betriebsleiter Wolfgang Grunewald die Arbeiten, die in den Stadtteilen bereits erfolgten. Insbesondere die Erneuerung der Hausanschlüsse zöge sich derzeit noch hin, da es sich um sensible Arbeiten handele. Wie geplant müsse aber bis Ende Oktober alles abgeschlossen sein, so Grunewald.

Als Problem in doppelter Hinsicht entpuppte sich die Bahnhofstraße. Zum einen seien die Leitungen darin einbetoniert gewesen, schilderte der Stadtwerke-Chef. Zum anderen seien Arbeiten in dieser Straße gar nicht geplant gewesen, aber wegen des Lecks in der Hauptgasleitung Mitte April erforderlich geworden. Das wiederum habe das Verkehrskonzept ein wenig durcheinandergebracht.

Demnächst würden nur noch die Straßen Huhngraben, Ringau, Steinweg und Hinter der Mauer aufgerissen, versicherte Grunewald, bevor die Altstadt für die nächsten 50 Jahre wieder Ruhe habe. (sff)

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