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Viel Vertrauen gewonnen: Pfarrer Martin Hallaschka verlässt Hessisch Lichtenau

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Von: Kristin Weber

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Neue Aufgabe: Dekanin Ulrike Laakman verabschiedete in Hessisch Lichtenau Pfarrer Martin Hallaschka, der eine Pfarrstelle in Kassel-Harleshausen antritt.
Neue Aufgabe: Dekanin Ulrike Laakman verabschiedete in Hessisch Lichtenau Pfarrer Martin Hallaschka, der eine Pfarrstelle in Kassel-Harleshausen antritt. © Kristin Weber

In Hessisch Lichtenau wurde Pfarrer Martin Hallaschka verabschiedet. Wir waren beim Festgottesdienst mit dabei.

Hessisch Lichtenau – Es war ein kurzes Gastspiel, doch Pfarrer Dr. Martin Hallaschka hat in dieser Zeit die Herzen und den Respekt seiner Gemeinde gewonnen.

Ende 2020 erst trat der frisch ordinierte Pfarrer seine Probezeit in Hessisch Lichtenau an. Jetzt geht er bereits vorzeitig auf eigenen Wunsch, und übernimmt eine feste Vollzeitstelle als Pfarrer in Kassel-Harleshausen. Für ihn und seine Familie mit zwei kleinen Kindern eine perfekte Gelegenheit, die er habe ergreifen müssen.

In seiner Abschluss-Predigt im Festgottesdienst in der Stadtkirche sprach er über die Bedeutung des Gebets als Zwiegespräch mit Gott, dem man sich anvertrauen könne und sagte an die Gemeinde gewandt: „Ich bin dankbar für die Offenheit und das Vertrauen, das mir in Hessisch Lichtenau entgegengebracht wurde, für die Gespräche und Begegnungen. Die Menschen hier werden ihren Platz in meinen Gebeten behalten.“ Dekanin Ulrike Laakmann, die den Pfarrer verabschiedete – nur ungern – wie sie deutlich machte, nannte ihn einen „Himmelsboten“. Sie sagte: „Pfarrer Hallaschka war zur rechten Zeit am richtigen Ort und wichtig für unser Pfarrteam. In kurzer Zeit war er dennoch lange hier, denn er hat viele neue Impulse gesetzt.“ Verlässlich sei der Pfarrer gewesen und eine Bereicherung für alle, er habe immer wertschätzend das Zusammenspiel gesucht und man habe jederzeit bei ihm anklopfen können, sagte die Dekanin. Über glückliche Tage sollte man nicht weinen, dass sie vergangen sind, sondern lächeln, dass sie gewesen sind. Auch der Kirchenvorstand in Person von Gerd Krause dankte seinem Pfarrer. „Sie sind mutig, tatkräftig, wortgewandt und beziehen klare Positionen“, sagte er. „Als Pfarrer haben Sie mehr als gute Arbeit geleistet, Sie haben unverwechselbare Spuren eingeprägt.“

Zum Beispiel hatte Pfarrer Hallaschka während der Corona-Epidemie Gottesdienste per Video im Internet übertragen. Den Festgottesdienst am Sonntag Rogate gestalteten außerdem Pfarrerin Anja Peters sowie Pfarrerin Dagmar Ried-Dickel.

Die musikalischen Beiträge kamen von Martje Grandis (Sopran), Susanne Herrmann (Violine), Christine Pasdzierny (Violoncello) und Kantorin Anja Groß (Orgel). Sie verwöhnten die Ohren der Zuhörer mit wundervoll gesungenen Stücken von G. F. Händel. Der Gemeindegesang wurde kräftig unterstützt vom Bläserkreis.

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