Vorläufige Insolvenz bei Witzenhäuser Autozulieferer Rege

Witzenhausen. Für den Autozulieferer wurde vorläufige Insolvenz angemeldet. Der Antrag kommt von einer Krankenkasse,bei der Rege Außenstände hat.

Wie der Betriebsratsvorsitzende Werner Hiebenthal berichtet, wurde die vorläufige Insolvenz den Mitarbeitern am Freitagmittag durch die Insolvenzverwalter verkündet.

Wie es mit der Firma, dem Sitz in Witzenhausen und damit auch den Mitarbeitern weitergeht, wird der Betriebsrat am Montagnachmittag bei einem Treffen mit dem Insolvenzverwalter erfahren. Während des Gesprächs wolle der Betriebsrat alle Fragen der Belegschaft klären, so Hiebenthal.

Im Zuge der Neustrukturierung des Unternehmens im vergangenen Jahr waren bereits 68 Mitarbeiter entlassen worden. Die verbleibenden erhielten eine Arbeitsplatzgarantie bis Mitte 2018, nach der keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. „Einen nochmaligen Personalabbau kann es nicht geben, sonst wäre die Produktion gefährdet“, so Hiebenthal.

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