Ergebnispräsentation am Abend im Rathaus

Badestädter wählen am Sonntag: Wer wird Bürgermeister?

Bad Sooden-Allendorf. Die Ungeduld nach einem meist zahmen Wahlkampf ist in der Badestadt nun zu spüren: Morgen fällt die Entscheidung, wer ab März 2015 Chef im Rathaus von Bad Sooden-Allendorf ist: der amtierende Bürgermeister Frank Hix (47/CDU) oder sein Herausforderer Jens Richter (48/SPD), der derzeit als Rechnungsprüfer für die Stadt Kassel tätig ist?

Wer wird’s? Morgen wird entschieden, ob Frank Hix (CDU/links) eine weitere Amtsperiode Bürgermeister der Badestadt bleibt 

6805 Bad Sooden-Allendorfer sind aufgerufen, den Rathaus-Chef direkt zu wählen, der am 5. März 2015 die Amtsgeschäfte übernehmen wird.

Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Danach dürfte es im Rathausfoyer knistern: Das Einlaufen der Ergebnisse aus den Wahlbezirken wird dort öffentlich übertragen, auf einem großen Bildschirm am Eingang zum Bürgerbüro werden die Zahlen zur Kenntnis gegeben.

Die vorige Direktwahl war am 2. November 2008. Damals wollten Frank Hix und SPD-Kandidat Thomas Giese den scheidenden Amtsinhaber Ronald Gundlach (SPD) beerben. Hix gewann mit 76,8 unerwartet hoch.

Damals waren noch 7029 Bürger, also 224 mehr zur Wahl aufgerufen. Da schlägt sich der Bevölkerungsrückgang weiter nieder.

... oder Jens Richter (SPD) Anfang März ins Rathaus in Allendorf einzieht.

Weiterhin gibt es 13 Wahlbezirke. In der Kernstadt sind vier Wahllokale in Allendorf und zwei in Sooden eingerichtet. In den Ortsteilen wählen Ellershausen und Ahrenberg sowie Kleinvach und Weiden in einem Lokal.

Die Auszählungen in den Wahllokalen sind generell öffentlich. 134 Wahlhelfer werden am Sonntag von morgens bis abends im Einsatz sein – darunter acht Bedienstete der Verwaltung.

Mehr Briefwähler als 2008

Briefwahl ist, wenn die Wahlunterlagen angefordert worden sind, auch bis Sonntagabend möglich. Die Briefe müssen bis spätestens 18 Uhr im Rathaus, Zimmer 1, abgegeben sein.

Bis gestern 14 Uhr waren 833 Briefwahlunterlagen versendet beziehungsweise ausgegeben worden, ein Anteil von 12,3 Prozent an allen Wahlberechtigten. Vor sechs Jahren waren insgesamt nur 680 Briefwähler registriert worden. Die Wahlbeteiligung lag 2008 bei 63,6 Prozent.

Mit einem vorläufigen Endergebnis rechnet die Wahlleiterin, Ordnungsamts-Chefin Edith Müller, ab 18.45 Uhr. Die ersten Ergebnisse aus den kleinen Wahlbezirken trafen vor sechs Jahren schon gegen 18.15 Uhr ein. (sff)

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