Verbliebene Jobs sollen erhalten werden

Amerikanischer Investor bietet für insolvente Firma Rege in Witzenhausen

Witzenhausen. Anfang des kommenden Jahres soll die insolvente Firma Rege Motorenteile einen neuen Besitzer haben. Das teilt der Insolvenzverwalter, die Kanzlei Wallner Weiß, mit.

Demnach stehen die finalen Verhandlungen mit einem nordamerikanischen Interessenten kurz vor dem Abschluss.

Es soll sich dabei um einen Investor aus der Auto-Branche mit zahlreichen Werken handeln, der alle rund 1000 Arbeitsplätze an den Rege-Standorten in Witzenhausen, Thüringen und Rumänien erhalten wolle.

Es sei eine gute Nachricht, dass die Insolvenz ein gutes Ende findet, kommentiert Werner Hiebenthal, Betriebsratsvorsitzender am Standort Witzenhausen. Zu Anfang habe es vier Bieter gegeben. Gut für das Unternehmen sei, dass nun der finale Bieter aus der Autobranche komme. Zudem sei für die Arbeitnehmer wichtig, dass der Investor neben dem Erhalt der Arbeitsplätze angekündigt hat, keine Tarifeinschnitte vornehmen zu wollen. Laut Hiebenthal, der selbst mit dem Investor gesprochen hat, lege dieser Wert auf „voll motivierte Arbeitnehmer“. Insgesamt habe der Bieter auf ihn einen guten Eindruck gemacht.

Dass die Insolvenz „so gut über die Bühne gegangen ist“, sei Hiebenthal zufolge sowohl dem Insolvenzverwalter als auch der Wirtschaftsberatungsgesellschaft AMBG zu verdanken.

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