Strecke zeitweise nur eingleisig befahrbahr

Geröllrutsch bei Gertenbach sorgte für Behinderungen im Bahnverkehr

Gertenbach - Nach einem Geröllrutsch musste die Bahnstrecke zwischen Göttingen und Kassel Montagmorgen bei Gertenbach zwischenzeitig gesperrt werden.

Aktualisiert um 10.50 Uhr

Nach Angaben von Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizei in Kassel, war gegen 6.35 Uhr am kurz hinter dem Bahnhof Gertenbach in Richtung Hedemünden Geröll abgerutscht und auf die Bahnstrecke gefallen.  Wie NVV-Sprecherin Sabine Herms auf Anfrage mitteilt, wurde dabei ein Cantuszug beschädigt und habe seine Fahrt beenden müssen. Verletzt wurde niemand. Die Fahrgäste mussten in Gertenbach aussteigen und mit nachfolgenden Zügen weiterfahren.

Ein Bautrupp der Bahn habe die Strecke mit einem Spezialfahrzeug wieder freiräumen müssen, berichtet Arend. Deshalb sei die Strecke Göttingen - Kassel  zwischen 7.30 und 9.50 Uhr nur eingleisig befahrbar gewesen. Gegen 9 Uhr habe man die Gleise für zehn Minuten sogar ganz sperren müssen. Mittlerweile ist die Strecke aber wieder frei, der Bahnverkehr läuft normal weiter. Insgesamt seien am Morgen zwölf Züge durch die Aufräumarbeiten verspätet gewesen, sagt Arend.

Was den Geröllrutsch ausgelöst habe, könne nicht genau rekonstruiert werden. "Aber eigentlich ist das Tauwetter die einzige Erklärung, die in Frage kommt", sagt Arend. Die Höhe des Schadens am Zug könne noch nicht beziffert werden.

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