FDP fordert Landesinstitut für Witzenhausen

Beim Besuch im Gespräch: Fraktionsvorsitzender Erhard Niklass, Dekan Professor Dr. Backes, Professor Dr. Heß (Fachgebietsleiter für ökologischen Land- und Pflanzenbau) sowie die FDP-Kreispolitiker Ekkehard Götting und Ute Alig-Götting (von links). Foto: privat

Die FDP im Werra-Meißner-Kreis fordert die Schaffung weiterer Forschungseinrichtungen am Universitätsstandort Witzenhausen.

 „Dazu gehört zwingend ein Landesinstitut für den ökologischen Landbau und zur Agrarökosystem-Forschung“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Kreistag, Erhard Niklass.

„Landeseinrichtungen dürfen nicht weiter in Südhessen angesiedelt werden, sondern gehören auch in den strukturschwachen ländlichen Raum wie den Werra-Meißner-Kreis“, so Niklass. Die FDP verlangt von der Landesregierung, den Standort weiter auszubauen.

Die FDP werde jetzt eine entsprechende Initiative auf dem Weg bringen. „An diesem Beispiel wird sich zeigen, ob die Stärkung des ländlichen Raumes für die schwarz-grüne Koalition in Hessen nur Gerede ist oder ob tatsächlich auch etwas dafür getan wird“, sagt Niklass. Bei einem Besuch der Fakultät ökologische Agrarwissenschaft an der Universität in Witzenhausen informierte sich die Kreistagsfraktion jüngst über Forschung und Entwicklungen dieses Fachbereiches. Die Uni, so Fraktionsvorsitzender Niklass, sei mit 1200 Studenten, 20 Professoren und etwa 200 Mitarbeitern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Witzenhausen. In Deutschland gebe es nichts Vergleichbares im Bereich ökologischer Landbau.

„Diese Einrichtung zeigt, dass auch im ländlichen Raum überörtliche Einrichtungen erfolgreich existieren können“, so Fraktionschef Niklass.  hs/red

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