Burg Ludwigstein

Während der Europäischen Jugendwoche gibt es viele Kurse

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Burg Ludwigstein. Um 7.29 Uhr ist es jeden Morgen noch völlig still auf Burg Ludwigstein.

Nur in der Küche klappert bereits Geschirr und der Duft von frischem Kaffee wabert über das Gelände. Das ändert sich eine Minute später mit dem großen Weckrundgang schlagartig: Die Jugendlichen aus einem der fünf Länder, die sich während der 59. Europäischen Jugendwoche je einen Tag lang präsentieren, ziehen singend und rufend durch die Burg und wecken ihre Freunde – da fliegt den menschlichen Weckern auch schon mal ein Kissen entgegen. 

„Die Nächte während der Jugendwoche sind oft lang und darum fällt es den meisten schwer, morgens aus dem Bett zu kommen“, lacht Heike Diehl, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Europäische Jugendwoche.

Beim Frühstück ist dann auch optisch klar, welches Land an der Reihe ist, denn der Speisesaal wird am Abend zuvor in den jeweiligen Landesfarben geschmückt, mit selbst gebastelten Girlanden und Tischdekorationen. Danach geht es in den Meißnersaal und alle starten singend und tanzend in den Tag.

Beim Tag der Niederlande lernten beispielsweise alle das Lied vom Kuckuck („Koek koek koekoroekokoe“) und von dem schönen Mädchen und seiner weniger schönen Mutter. Auch wenn die meisten nicht verstanden, was sie da sangen, hatten alle großen Spaß, bei den Liedern der fröhlichen und temperamentvollen Holländer mitzumachen. 

Am Ende war auch der Letzte wach und munter und die Teilnehmer konnten in ihre Workshops starten: Da gibt es Interpretationstanz und Folklore, Chor, Orchester, Schmieden, Schnitzen, Kreativ-Workshops und Europäisch für Anfänger.

Beim Sprachkurs lernten die Teilnehmer ihre Nachbarländer kennen, die wichtigsten Sätze wie „Guten Tag“ und „Wie geht es Ihnen“ in verschiedenen Sprachen und versuchten sich mit viel Humor an Zungenbrechern aus verschiedenen Ländern. 

Zwischen einigen Workshops aus dem kreativen Bereich konnte täglich gewechselt werden, die Tanz und Musikworkshops waren so konzipiert, dass sie die ganze Woche über besucht wurden, um etwas zu erarbeiten, das am Samstagvon 15 bis 19 Uhr bei der traditionellenEuro-Kirmes gezeigt werden kann. Die Ergebnisse der Workshops werden auf der Bühne präsentiert und jede Gruppe wird noch einmal landestypische Tänze und Lieder in ihren Trachten aufführen.

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