Betrunkener war auf B80 unterwegs

54-Jähriger greift zwei Polizisten unvermittelt an

In Witzenhausen hat ein betrunkener 54-Jähriger ohne Vorwarnung und ohne ersichtlichen Grund zwei Polizisten angegriffen.

  • Angriff eines 54-Jährigen auf zwei Polizeibeamte am Dienstagabend
  • Der angreifende Mann war offenbar betrunken
  • Er muss sich wegen Widerstand gegen die Polizei und Nötigungstrafrechtlich verantworten

Ein 54-jähriger betrunkener Mann aus Witzenhausen hat am Dienstag gegen 23 Uhr unvermittelt zwei Polizisten angegriffen.

Das berichtet Polizeisprecher Alexander Först. Der Mann lief mittig auf dem Fahrstreifen der B 80 stadtauswärts. Einige Fahrzeuge, die Richtung Witzenhausen unterwegs waren, mussten wegen des Mannes stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Daher entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle.

Angriff in Witzenhausen erfolgte ohne Vorwarnung und ohne Grund

Als sie den 54-Jährigen ansprachen, griff dieser sie grundlos an. Die Polizisten nahmen den offenbar betrunkenen Mann schließlich fest und mit zur Dienststelle, wo er über Nacht ausnüchtern musste.

Er muss sich wegen Widerstand gegen die Polizei und Nötigung strafrechtlich verantworten. Schon zuvor fiel der Mann in einer Tankstelle unangenehm auf und beleidigte die Polizisten.

Mehr zur Kriminalität in Hessen:

Insgesamt ist die Kriminalität in Hessen rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut, wie aus der Kriminalstatistik der hessischen Polizei hervorgeht. Mit rund 373.000 Straftaten wurden knapp 1 Prozent weniger gezählt als im Vorjahr 2017. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2008, waren noch mehr als 407.000 Straftaten registriert worden. Damit ist der Wert von 2018 laut hessischem Innenministerium der niedrigste seit 1980.

Auch die Anzahl der Straftaten pro Einwohner ging im Jahr 2018 zurück: Sie ist auf 5971 Straftaten pro 100.000 Einwohner gesunken. Im Jahr 2017 waren es 6039, im Jahr 2008 noch 6708 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, ist damit im Jahr 2018 so gering wie seit 40 Jahren nicht mehr, heißt es vom Innenministerium.

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