Insolvente Firma in Witzenhausen

Nach Insolvenzantrag von JD Norman: Betrieb in Witzenhausen soll weiter laufen

JD Norman: Betrieb soll weiter laufen.
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JD Norman: Betrieb soll weiter laufen.

Die Motorenteile-Firma JD Norman (ehemals Rege) in Witzenhausen setzt ihren Betrieb fort. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Dezember eröffnet.

Das teilte eine Marketing-Firma im Auftrag des Insolvenzverwalters Dr. Holger Leichtle von Schultze & Braun am Mittwoch mit. Demnach ist bereits am 1. Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet worden.

„Wir sind seit Oktober in engem Kontakt mit Lieferanten und Kunden, die ein Interesse an der weiteren Produktion bei JD Norman haben“, wird Leichtle in der Mitteilung zitiert. „Aktuell verhandeln wir mit den Kunden eine Fortführungsvereinbarung zur Absicherung des Investorenprozesses."

Fortführung bis auf weiteres gesichert

Sie steht unmittelbar vor dem Abschluss. Die Fortführung ist deshalb bis auf Weiteres gesichert.“ Kunden und Lieferanten hätten die Bemühungen um den Erhalt der Firma unterstützt. So habe die Liquidität verbessert sowie die Materialversorgung und die Auftragsbearbeitung gesichert werden können. 

Eine belastbare Auftragsplanung werde indes durch die konjunkturelle Abschwächung der Automobilindustrie erschwert. Dennoch habe es bereits mehrere Betriebsbesichtigungen mit möglichen Investoren gegeben, heißt es weiter.

Mitarbeiterzahl hat sich nicht verändert

Auf Nachfrage bestätigt die Marketingagentur, dass auch der Betrieb in Witzenhausen – und nicht nur am Hauptsitz im thüringischen Hörselberg – fortgeführt werden soll. Laut einem Sprecher habe sich die Mitarbeiterzahl nicht verändert. 

Letzter öffentlicher Stand Anfang Oktober waren 194 Beschäftigte. Damals war bekannt geworden, dass die Firma JD Norman Insolvenz anmelden musste. Der US-amerikanische Investor hatte das Witzenhäuser Werk erst im Dezember 2017 übernommen.

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