Deutsche Königinnen in US-amerikanischer Zeitung

Foto von Königinnentag in Witzenhausen in Nordamerikanischer Wochenpost

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Der Königinnentag in amerikanischer Wochenzeitung: Adele Reinke, die in den USA lebt, hat das Foto gefunden.

Der Deutsche Königinnentag, der Mitte Juli in Witzenhausen stattfand, hat es bis in eine Zeitung im amerikanische Detroit geschafft.

Witzenhausen/Detroit – Die Nordamerikanische Wochenpost berichtete mit einem Foto auf der Titelseite über das Ereignis in der Kirschenstadt.

Aufgefallen ist dies Adele Reinke. Die 90-Jährige lebt seit 1956 in den USA, kommt aber ursprünglich aus Gertenbach. Jedes Jahr besucht sie ihre Schwester Ursula Apel in Witzenhausen. „Wir waren alle perplex“, sagt Ursula Apel.

Ihre Schwester Adele Reinke liest die Nordamerikanische Wochenpost nicht nur, sondern schreibt auch immer noch für die Zeitung. Reinke arbeitete beim deutschen Konsulat, aber sie sei trotz ihrer 90 Jahre „noch immer fit“, berichtet Ursula Apel.

Johannes Siebold von der Tourist-Information Witzenhausen erklärt, dass er die Informationen über den Deutschen Königinnentag an die Deutsche Presseagentur (dpa) geschickt hat. Er habe gesehen, dass zum Beispiel auch die Süddeutsche Zeitung über den Königinnentag berichtete, allerdings ohne Foto. Deshalb sei es etwas ganz Besonderes, dass in den USA der Bericht sogar mit Bild erschienen ist. „Deutscher Königinnentag in Witzenhausen – Kandidatinnen für die Witzenhäuser Kirschenköniginnenwahl legen in einem geschmückten Boot auf der Werra am Anleger an und werden von Besuchern des Festes begrüßt. Rund 200 Königinnen und Symbolfiguren aus fast allen Bundesländern sowie aus Österreich und Italien präsentierten ihre Heimat.“ So lautet der Text in der Nordamerikanischen Wochenpost, die am 14. Juli erschien. 

Die Zeitung erscheint seit 1854 und begann als Detroiter Abendpost. Inzwischen ist sie in 49 von 50 Staaten der USA verfügbar, teilt die Zeitung auf ihrer Internetseite mit. „Dass über Witzenhausen auch in Detroit berichtet wird, ist doch nicht alltäglich“, findet Ursula Apel. 

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