Kritischer Blick auf E-Autos

Witzenhäuser Schüler lernen in Autohäusern

+
Interessiert schauen Tim Gerhold und Teoman Balli in den Motorraum eines E-Autos.

 „Wird ein Elektroauto genauso bedient wie ein normales Auto?“ Mit Interesse und vielen Fragen besuchten 18 Schüler der Beruflichen Schulen am Dienstag das Autohaus Gottschalk in Witzenhausen.

Durch die Thementage über umweltverträgliche zukünftige Mobilitätskonzepte hatten sie die Möglichkeit, ein Elektroauto genau unter die Lupe zu nehmen und technische Details zu erfahren.

Die Thementage sollen den Schülern politische, technische und ökologische Sichtweisen über Mobilitätskonzepte zeigen. Dabei wird besonders das Thema „Elektromobilität“ kritisch reflektiert und auf Probleme der Nutzung eines Elektroautos eingegangen, erklärt Projektleiter Michael K. Brandt.

Autos sind immer noch ein aktuelles Thema. Durch sie habe man „eine private Mobilitätsmöglichkeit“, sagt Tim Gerhold. Das sei vor allem wichtig, wenn man auf Verkehrsmittel angewiesen ist, findet der 17-Jährige.

Er und sein Mitschüler Teoman Balli betrachten die Elektromotoren kritisch. Die Idee eines Elektroautos und das ökologische Prinzip, das dahinter steckt, findet Balli gut: „Es ist wichtig, an die Umwelt zu denken.“ Allerdings gebe es keine Sicherheit bei längeren Strecken oder Fahrten, dass man unterwegs immer eine Ladestation finde, gibt der 16-Jährige zu bedenken. Man müsse sich erst genau darüber informieren. Und niemand garantiere, dass es beispielsweise in einem anderen Land überhaupt eine Ladestation gibt, meint der Berufsschüler.

Im Laufe der Woche besuchte die Projektgruppe noch andere Autohäuser in Witzenhausen, um weitere Informationen über Elektroautos zu erfahren und auch über andere Ideen für umweltfreundliches Fahren zu sprechen.

Die Ergebnisse der Thementage stellen die Schüler am Freitag in der Schule vor.

VON LISA MARIE FINK

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare