Witzenhausen verringert seine Schulden

Witzenhausen. Die Stadt Witzenhausen hat im Vorjahr 422 000 Euro weniger neue Schulden gemacht als geplant. Laut vorläufigem Jahresergebnis 2013 liegt das Minus nach Angaben von Bürgermeisterin Angela Fischer (CDU) bei rund 1,83 Millionen Euro. Ursprünglich geplant waren 2,25 Millionen Euro neuer Schulden.

Die Verbesserung sei darauf zurückzuführen, dass man im Rathaus „einen ganz strikten Sparkurs eingehalten habe“, berichtete die Bürgermeisterin in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetensitzung. „Wir haben allen Grund, dass wir Mut fassen können.“ Die hoch verschuldete Stadt hatte sich 2013 unter den hessischen Finanz-Schutzschirm begeben, das Land hatte knapp 16 Millionen Euro der Witzenhäuser Altschulden übernommen. Am Jahresende 2013 lag der Schuldenstand bei insgesamt 35,6 Millionen Euro; 2012 waren es noch 53,7 Millionen. Die Schulden der städtischen Eigenbetriebe liegen für Wasser und Abwasser bei 40,2 Millionen, für die Stadtwerke sowie die Bäder bei 23 Millionen Euro.

Die Stadt werde konsequent daran arbeiten, die Schulden weiter zu verringern, kündigte Angela Fischer an: „Wir sind noch nicht so weit, dass wir uns finanziellen Spielraum erarbeitet hätten.“ Bis 2016/17 will die Stadt erreichen, im Etat ganz ohne neue Schulden klar zu kommen.

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