Zukunftsvorstellungen: Mit Bus zur Andacht am See

UlrikeLaakmann

Witzenhausen. Eine Arbeitsgruppe hat bei einer „Zukunftskonferenz" des Kirchenkreises Witzenhausen ihre Vorstellungen für das Jahr 2025 vorgestellt.

Ein Blick in die Zukunft: Auf dem Weg zum beliebten „Gottesdienst am See“ füllt sich der Bus von Station zu Station, und Vorfreude und Stimmung steigen. Alt und Jung kommen zusammen und werden auch rund um den gemeinsamen Gottesdienst Gemeinschaft erleben und genießen - so könnte es nach den Vorstellungen einer Arbeitsgruppe im Jahr 2025 im Bereich des Kirchenkreises Witzenhausen aussehen.

Zu einer „Zukunftskonferenz“ für den Kirchenkreis Witzenhausen unter dem Titel „….da bin ich mitten unter ihnen“ hatte Dekanin Ulrike Laakmann gemeinsam mit verantwortlichen Mitarbeitern der Landeskirche zu einem Wochenend-Seminar in die Valentin-Traudt-Schule nach Großalmerode eingeladen.

Knapp 60 Interessierte und Praktiker aus Kirchenvorständen und Pfarrkonferenz, Lektoren, Prädikanten und Kirchenmusiker waren gekommen, um sich unter der Regie des Predigerseminars professionell angeleitet über die Zukunft des Gottesdienstes in der Region Gedanken zu machen und mögliche Szenarien zu entwickeln.

Eine Gruppe überlegte den Einsatz neuer Medien und einer Direktschaltung zu den ökumenischen Partnergemeinden in den Krisengebieten der Welt, um von ihren Sorgen zu hören und mit ihnen zu beten. „Orgel trifft Kirchenband“ hieß das Projekt, das eine dritte Gruppe beschrieb.

Nur ein Zwischenschritt

Künftige Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Trends wurden ebenso berücksichtigt wie Herausforderungen und Chancen durch neue Zielgruppen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie innovative Formate.

Die „Träume 2025“ waren dabei allerdings nur ein Zwischenschritt. Die gemeinsame Bestandsaufnahme, Impulse des Referenten Oberpfarrer Dietrich Lauter aus dem Kirchenkreis Köthen und erste Verabredungen führten nach zwei intensiven Arbeitstagen zu ersten Verabredungen, die in Kirchenvorständen, Kooperationen und Konferenzen weiter überlegt, erprobt und im Juni 2016 gemeinsam ausgewertet werden sollen.

Auch für andere Bereiche?

Dass es eine Folgeveranstaltung geben müsse, darüber waren sich die Teilnehmenden in der Schlussrunde auch einig. Die gemeinsame Arbeit sei sehr anregend und produktiv gewesen. Ob sich ähnliche Workshops auch für andere Arbeitsbereiche nutzen lassen, wird der Kirchenkreis überlegen, sagte Dekanin Laakmann zu. (sff)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare