Zwischen Kanzel und Natur

Pfarrerin Dorothea Wecker übernimmt Vertretung im Kreis

Pfarrerin Dorothea Wecker mit dem stellvertretenden Dekan Ralph Beyer und Dekanin Ulrike Laakmann (rechts).
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Die Urkunde zum Dienstantritt erhielt Dorothea Wecker vom stellvertretenden Dekan Ralph Beyer und Dekanin Ulrike Laakmann (rechts) im Dekanat in Witzenhausen.

Ab August 2020 beginnt Pfarrerin Dorothea Wecker aus Helmshausen bei Felsberg als „Springerin“ im Evangelischen Kirchenkreis Werra-Meißner.

Werra-Meißner – „Ich freue mich darauf, verschiedene Gemeinden kennenzulernen und sie jeweils ein Stück des Weges begleiten zu dürfen“, sagt die 46-Jährige.

Immer dann, wenn Vakanzen entstanden sind oder Pfarrer längerfristig erkranken, soll sie die Stelle übernehmen. Als Erstes tritt sie die Vertretung im Kirchspiel Berneburg bei Sontra an, zu dem Diemerode, Heyerode und Hübenthal gehören.

Pfarrerin Heide-Michaela Panke, die zuletzt die Vertretungsstelle in dieser Gemeinde innehatte, vertritt künftig den stellvertretenden Dekan Ralph Beyer in den Wehretaler Ortsteilen Langenhain und Vierbach.

„Pfarrerin Wecker leitet die Gemeinde als Pfarrerin für eine Übergangszeit mit einer halben Stelle, das bedeutet, ohne die weiterführenden Aufgaben“, erklärt Ralph Beyer. Im Dekanat in Witzenhausen wurde Dorothea Wecker von Dekanin Ulrike Laakmann begrüßt und erhielt die Urkunde zum Dienstantritt überreicht.

Wecker studierte Evangelische Theologie in Marburg und Erlangen, ihr Vikariat absolvierte sie in Bad Hersfeld, sie war als Pfarrerin in Asmushausen bei Bebra sowie Bad Zwesten tätig und arbeitete in der Polizei- und Notfallseelsorge mit. Auch in den ehemaligen Kirchenkreis Witzenhausen hat sie schon kurzfristig hineingeschnuppert, in der Gemeinde Werleshausen und in der Evangelischen Studierendengemeinde Witzenhausen.

Die zweite große Leidenschaft der dynamischen Frau ist das Tischtennis-Spielen im Verein. Seit 34 Jahren spielt sie aktiv und hat auch eine Übungsleiter-Lizenz. Diese Fähigkeiten kann sie im Rahmen von Erlebnispädagogik mit Kindern und Erwachsenen nun auch in ihrer Gemeinde einbringen. Daneben spielt sie Akkordeon und Posaune und ist Hobby-Imkerin.

Dorothea Weckers Motto als Pfarrerin ist, dass sie das Leben feiern und Räume für Entdeckungen eröffnen möchte. „In der Bibel wie im Hier und Jetzt begegnen mir Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen“, sagt sie. „Durch Gott und die Menschen werden sie gestärkt und getröstet, ihnen wird etwas zugetraut oder auch zugemutet. Ich freue mich auf Menschen, die sich in ihrer Einzigartigkeit einbringen und ihre Weltsicht mit anderen teilen.“  

(Kristin Weber)

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