Go Ahead: Organisatoren ziehen positive Bilanz über das Festival - „Kein Draufleger“

4000 Besucher am Ostufer

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Ein gemeinsames Bild zum Abschied: Gründer Christian Heller (links) - hier mit Matthias Biewald und dem Ersten Vorsitzenden des Go-Ahead-Vereins Max Völke - wird dem Festival nicht mehr an der Spitze zur Verfügung stehen.

Schwebda. Die Macher des Go Ahead VIII ziehen nach drei Tagen Festival am Werratalsee eine positive Bilanz. „Es war eines der erfolgreichsten Festivals der vergangenen Jahre“, sagt Organisator Christian Heller. Rund 4000 Besucher kamen von Freitag bis Sonntag auf das Festivalgelände am Ostufer bei Schwebda. Ähnlich gut besucht war nur das Go Ahead aus dem Jahr 2007. Genau Zahlen liegen nicht vor, weil für das Festival kein Eintritt gezahlt wird.

„Das unglaublich gute Wetter hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagt Christian Heller. Am Freitag und Samstagabend waren jeweils 1500 Menschen auf dem Platz. Sonntag sei der Andrang nicht mehr so stark gewesen. Die Organisatoren gehen nicht davon aus, dass Go Ahead VIII ein Draufleger wird.

An drei Tagen haben 24 Bands aus ganz Deutschland gespielt. Über 100 Künstler sind aufgetreten. Die Stimmung sei friedlich gewesen. Alle Bands hätten sich sehr wohl gefühlt. Vor allem die, die von weiter weg kamen, seien von dem Festival am See begeistert gewesen. Alle möchten wieder kommen und spielen, heißt es. Die Warteliste sei jetzt allerdings schon lang. Helfer und Künstler hatten zusammen viel Spaß hinter der Bühne. „Das ist der gewünschte Effekt beim Go Ahead. Wir machen Backstage keine Unterschiede zwischen Bands und Mitarbeitern. So lernen sich die Leute untereinander besser kennen und schätzen“, sagt der Erste Vorsitzende Maximilian Völke. Völke und Heller danken den rund 60 Helfern, die das Festival geplant und umgesetzt haben.

An der Spitze der Organisation wird es in Zukunft eine Veränderung geben. Christian Heller wird sich von vorderster Front zurückziehen. Für den Go-Ahead-Gründer steht fest, dass er kein weiteres Festival organisieren wird. „Ich bleibe dem Go Ahead aber treu - allerdings in zweiter Reihe“, sagt der 36-jährige Sozialpädagoge, der sich jetzt mehr auf Karriere und Familie konzentrieren will. Ein Nachfolger steht indes noch nicht fest. Im September trifft sich der Go-Ahead-Verein zur Mitgliederversammlung. Dann soll entschieden werden. „In den vergangenen Jahren hat sich eine fitte Truppe mit vielen Fähigkeiten entwickelt“, sagt Heller. Es brauche nur einen, der vorangeht: Go Ahead.

Von Tobias Stück

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