Go Ahead: Livemusik zum Nulltarif

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24 Bands an drei Tagen: Benjamin Fritzsche und Christian Neukum freuen sich auf das neunte Go Ahead Festival. Foto: Berg

Schwebda. Die neunte Ausgabe des Go Ahead Festivals findet am Wochenende am Ostufer des Werratalsees statt. Gut eineinhalb Monate früher als sonst steht der erste Festival-Höhepunkt in diesem Jahr auf dem Programm.

„Wir hatten in diesem Jahr große Probleme, einen passenden Termin zu finden, ohne uns mit den vielen Veranstaltungen im Kreis in die Quere zu kommen“, erklären Benjamin Fritzsche und Christian Neukum vom Vorstand des Go-Ahead-Vereins. Das Pfingstwochenende bot sich da perfekt an, denn so können die Veranstalter auch am Sonntag noch ein volles Programm bieten, da am Montag noch Feiertag ist.

Die heiße Phase hat längst begonnen, die Bühne entsteht bereits am Ostufer bei Schwebda. In diesem Jahr sind 62 ehrenamtliche Helfer mit am Start, die für den Auf- und Abbau sowie den reibungslosen Ablauf des Programms sorgen. Am Freitagabend um 18.30 Uhr fällt der Startschuss mit der Band There’s Foxes aus Melsungen mit einem bunten Programm aus Rock, Punk, Ska und Pop. „In diesem Jahr haben wir mit De Lusejungen sogar eine Folk-Band und mit Teddi Love einen Hip-Hop-Act am Start“, erklärt der Erste Vorsitzende Christian Neukum.

„Wir legen viel Wert darauf, unseren Bands vor Ort eine Plattform zu bieten.“

Die meisten Bands des kostenlosen Festivals kommen aus dem Werra-Meißner-Kreis und den angrenzenden Städten. „Wir legen viel Wert darauf, unseren Bands vor Ort eine Plattform zu bieten, um untereinander und mit dem Publikum in Kontakt zu kommen“, sagt Benjamin Fritsche. Natürlich müssten aber alle Bands auch den Qualitätsansprüchen der Veranstalter entsprechen. Die Ska-Band Smokey Joe, die bereits vor zwei Jahren schon einmal auf dem Go Ahead zu Gast war, und Knallfrosch Elektro aus Aurich, sind die einzigen beiden Bands, die eine weitere Anreise haben. Knallfrosch Elektro waren bereits im vergangenen Jahr am Samstag zu sehen und konnten mit ihrer spaßigen Show, viel Bier und dem tanzenden Frosch das Publikum begeistern. Insgesamt werden 24 Bands an drei Tagen kostenlos zu sehen sein. Finanziert wird das ehrenamtlich veranstaltete Festival durch Spenden, Zuschüsse und die Beiträge der Vereinsmitglieder.

Den größten Teil nimmt das Go Ahead allerdings über Getränke und Speisen, die auf dem Gelände verkauft werden, ein, und kann so das Festival erst realisieren. „Wir möchten die Besucher auch in diesem Jahr darum bitten, ihre eigenen Getränke zu Hause zu lassen und uns so zu unterstützen“, sagen die beiden Vorstandsmitglieder. Auch die Gemeinde Meinhard, die Awo-Jugendförderung Meinhard-Wanfried, die Klosterbrauerei Eschwege und der Zeltverleih Wiskemann unterstützen das Festival. „Auf dem Go Ahead hat man einfach die Möglichkeit, eine gute Zeit zu haben und viele Bands vor einer tollen Kulisse zu sehen“, werben Benjamin Fritzsche und Christian Neukum für ihr Festival. Neben vielen Ständen vor Ort gibt es auch ein Rahmenprogramm: Am Sonntagabend beispielsweise gibt es zum Festivalabschluss eine Feuershow.

Von Sonja Berg

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