Die Meinhardschule in Grebendorf wurde für 600 000 Euro energetisch saniert

Zum 50. ist alles schön

Noch ist der Pausenhof eine halbe Baustelle: Die Viertklässler Hanna (von links), Rachel-Aileen, Tobi und Jan freuen sich aber über das frisch gestrichene Schulgebäude. Fotos: Rissmann

Grebendorf. Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich aus: Vor über zehn Jahren hatte bereits der Vorgänger von Schulleiterin Ulrike Kraiger neue Fenster für die Gebäude der Meinhardschule in Grebendorf aus dem Jahr 1964 beantragt. Jetzt hat der Werra-Meißner-Kreis das Hauptgebäude der Schule für 600 000 Euro komplett energetisch saniert. „Zum Lernen gehört eben auch eine schöne Atmosphäre und die haben wir nun verbessert“, sagt Kraiger. Vor allem freut es sie, dass zum 50-jährigen Schuljubiläum in diesem Sommer das Gebäude nun in einem frischen gelb erstrahlt.

Begonnen hat die Sanierung genau am ersten Schultag nach den Sommerferien im vergangenem Jahr. Dank guter Absprachen mit der Kreisverwaltung und den Handwerksbetrieben habe alles hervorragend funktioniert, sagt Kraiger: „Wir wussten immer genau, wann welche Fenster ausgetauscht wurden und die Klassen sind in der Zeit umgezogen.“ Zwar haben die Bauarbeiten den laufenden Schulbetrieb nicht gestört, man sei aber dennoch ganz froh, dass die Arbeiten in der kommenden Woche mit dem Abbau des Gerüsts abgeschlossen sind. „Ich will mich aber ganz und gar nicht beschweren, im Gegenteil sind wir alle sehr froh über das schöne Ergebnis“, sagt Kraiger. Im Verwaltungstrakt der Schule, der dieses Mal noch nicht saniert wurde, merkt man noch die „natürliche Belüftung“ wie Kraiger es schön umschreibt. Peter Brengel, Leiter des Fachbereichs Bauen, Umwelt und Gebäudemanagement des Werra-Meißner-Kreises, sagt es deutlicher: „Die Sanierung war dringend notwendig, da die Fenster schon abgängig waren.“ Auch Bürgermeister Hans Giller ist froh, dass die Grundschule im Ort so auf den neuesten Stand gebracht wurde. „Die Sache hat Hand und Fuß und signalisiert, dass die Schule bestand hat“, sagt Giller. Und dies sei heute für eine Gemeinde ein wichtiger Standortfaktor, um Familien zu locken.

Neben der Fassade und den neuen roten Fenstern wurden auch die Flure und Türen im Innenbereich frisch gestrichen, so dass nun alles hell und freundlich wirkt. In den vergangenen Jahren wurden bereits die Klassenräume, die Schulküche sowie die Bibliothek saniert.

Von Diana Rissmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare