Analyse: Großer Druck zum Sparen in Meinhard

Diana Rissmannzur Lage der Gemeinde Meinhard

Meinhard. Die Analyse zur politischen Lage in Meinhard kommt von der zuständigen WR-Redakteurin Diana Rissmann.

Die Gemeinde Meinhard steht finanziell so schlecht da wie noch nie seit dem Zusammenschluss der sieben Orte im Jahr 1972. Die Devise der kommenden Jahre lautet: sparen, sparen, sparen.

Ganz unabhängig vom Wahlergebnis: Alle Parteien müssen gemeinsam an einem Konzept arbeiten, damit die Gemeinde bis 2017 die Ziele des Schutzschirms erfüllen und einen ausgeglichen Haushalt vorweisen kann. Und selbst darüber hinaus bleibt noch ein riesiger Schuldenberg von rund 19 Millionen Euro und die weitere Auflage durch den Schutzschirm auch in den kommenden Jahren den Haushalt ausgeglichen zu halten. Die nächsten Jahre werden alles andere als leicht für die Bürger. Umso wichtiger, dass die Gemeindevertreter über Parteien hinweg künftig gemeinsame Lösungen suchen, um den Druck des Sparens für die Bürger so erträglich wie möglich zu halten.

Vergleicht man die Aussagen der vier antretenden Parteien in Meinhard wird deutlich, dass der Wille zur Zusammenarbeit vorhanden ist. Besonders wichtig: Alle Parteien wollen die Bürger miteinbeziehen - denn sie sind es, die die Entscheidungen ausbaden müssen. Bleibt zu hoffen, dass die es nach der Wahl auch umgesetzt wird.

dir@werra-rundschau.de

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