Heimatverein Abterode feiert am Wochenende 40-jähriges Bestehen - Altersstruktur passt

Auch Jugend ist im Boot

Die Arbeitsgruppe des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Abterode, der am kommenden Wochenende sein 40-jähriges Bestehen feiert (hintere Reihe von links): Marcel Röhr, Moritz Stolz, Johannes Küllmer, Marvin Rupsch, Frédéric Stolz, Hendrik Bodenstein, Pascal Fischer, Florian Thiel. Mittlere Reihe von links: Knut Zimmermann, Lutz Richeling, Ralf Brüßler, Bernd Füllgrabe, Horst Mühlhause, Dieter Grebenstein. Vorne von links: Karl Füllgrabe, Horst Zeuch, Rudibert Hütterer, Dieter Kern. Auf dem Bild fehlen: Bernd Bartholomä, David Becker, Christian Nickel und Bernd Zimmermann. Foto: privat

Abterode. Wenn ein Verein von der Spitze aus gut geführt wird, dann ist das die Garantie für erfolgreiches Wirken. Und beim Heimatverein in Abterode ist das so. Der Vorsitzende Bernd Füllgrabe ist ein fleißiger Wühler, der nichts dem Zufall überlässt und bei allen Projekten vorweg marschiert.

Als sich der Verein Anfang der 70er Jahre in langsamen Schritten formierte, standen viele Pessimisten in der ersten Reihe, die ihm ein schnelles Aus vorhersagten. Doch mit der Gründung 1973 begann eine Ära, auf die ganz Abterode stolz sein kann. Heute steht der Heimat- und Fremdenverkehrsverein vor einem runden Geburtstag, das 40-jährige Bestehen wird am Wochenende mit einem vielfältigen Programm gefeiert.

Bernd Füllgrabe schaut zurück: „Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet und uns große Ziele gesteckt“, erklärt der Vorsitzende und meint damit die Verschönerungs-, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten, den Aufbau und die Erhaltung von örtlichen Kulturgütern, und das Freizeitgelände am Rehberg wurde aus dem Boden gestampft. „Als diese Arbeitsgruppe noch in den Kinderschuhen steckte, da haben wir die nötigen Handwerksgeräte, die aus dem Privatbesitz der Mitglieder stammten, in einer privaten Scheune, die leerstand, untergebracht“, weiß Bernd Füllgrabe beim Pressegespräch mit der WR zu erzählen.

Heute seien die Arbeitsbedingungen nicht mehr mit früher zu vergleichen. Der Verein verfüge, so der Vorsitzende, mit der alten Schule über ein Gebäude, das Platz für die Holz- und Metallwerkstatt sowie für soziale und sanitäre Räume biete. „Auch der Bestand an Maschinen kann durchaus mit einem Kleinbetrieb konkurrieren“, ergänzt Bernd Füllgrabe.

Und der Vorsitzende stellt eine ganz wichtige Frage: „Was wäre ein Verein ohne tatkräftige und aktive Helfer?“ Beantworten muss er sie nicht, weil seiner Arbeitsgruppe 22 Mitglieder angehören. Und die Altersstruktur, die passt wirklich. „Sogar die Dorfjugend ist mit im Boot und beteiligt sich mit großem Engagement bei unseren Einsätzen, die der Allgemeinheit dienen. Die jungen Leute arbeiten Hand in Hand mit den alteingesessenen Mitgliedern“, zeigt sich Bernd Füllgrabe sehr zufrieden mit der Entwicklung, die der Jubiläumsverein nimmt.

Von Harald Triller

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