Bayernfront Frieda überreicht 2500 Euro an Elternhaus für das krebskranke Kind

Symbolischer Scheck: 2500 Euro hat die Bayernfront Frieda für das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen gesammelt. Foto:  privat

Grebendorf. Die Bayernfront Frieda hat 2500 Euro an das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen überreicht. Sie wollen damit die ehrenamtliche Arbeit unterstützen.

„Wir gehen nicht punktuell auf Rekordjagd, doch wenn am Ende eines Jahres die Summe aus dem Vorjahr übertroffen wird, haben wir auch nichts dagegen und freuen uns, dem Elternhaus für krebskranke Kinder in Göttingen wieder einen erklecklichen Betrag überreichen zu können.“ Mit diesen Worten richtete sich Matthias Schott, Vorsitzender der Bayernfront Frieda, an den Weidenhäuser Helmut Först, heimischer Repräsentant des Elternhauses für das krebskranke Kind in Göttingen. Ihm überreichte Schott einen symbolischen Scheck in Höhe von 2500 Euro. Und das nicht zum ersten Mal: Bereits seit 19 Jahren unterstützt die Bayernfront Frieda die segensreiche Einrichtung in der niedersächsischen Universitätsstadt.

„Unsere Spendenaktion findet in der Bevölkerung einen immer größeren Anklang. So sind es nicht nur Mitglieder und Sympathisanten des deutschen Fußball-Rekordmeisters aus der bayerischen Metropole, die die Bemühungen des Fan-Clubs unterstützen, sondern auch immer mehr Menschen aus der Region lassen uns Spenden zukommen, weil sie wissen, dass jeder gespendete Euro den Weg nach Göttingen findet“, blickte Schott auf das Anwachsen des Spendenbetrages zurück. „Und das ist nicht nur ein Vertrauensbeweis, sondern gleichzeitig auch Anerkennung für unsere ehrenamtliche Arbeit.“

Helmut Först, zusammen mit seiner Ehefrau Helga seit Jahrzehnten Wegbereiter, Motor und guter Geist des Elternhauses, betonte noch einmal die Wichtigkeit der Elternarbeit. „Nur wer einmal in dieser Situation war, kann ermessen, was es bedeutet und was es heißt, Vater oder Mutter eines krebskranken Kindes zu sein. Daher ist jede Unterstützung, egal in welcher Höhe, wichtiger denn je. Denn der Kostendruck auf die Kliniken verstärkt sich, sodass ehrenamtliches Engagement einen immer höheren Stellenwert einnimmt.“ Helmut Först konstatierte sichtlich ergriffen: „Wir sind stolz auf euch.“

Ein weiteres Anwachsen der Mitgliederzahl auf nunmehr 124, ein interessanter Rückblick auf 2016 mit dem Höhepunkt der Überreichung des Fan-Club-Awards im Bereich caritatives/soziales Engagement (wir berichteten) in der Allianz-Arena und die ersten Planungen für das 25-jährige Jubiläum des Fan-Clubs in 2018 machten Platz für das alljährliche Spektakel der Versteigerung von Fan-Artikeln. Wenn Alex und Födi zum „Spendentanz“ bitten, dann bleibt keine Geldbörse zu, sodass der Grundstock für 2017 nachhaltig gelegt wurde. 

Von Dieter Möller

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