Wolfsbrunnen lässt klassische Konzertabende mit renommierten Künstlern wieder aufleben

Chopin-Feuerwerk im Schloss

Alexander Urvalov spielt am 2. November auf Schloss Wolfsbrunnen Werke von Chopin. Foto: privat

SCHWEBDA. Der russische Spitzenpianist Alexander Urvalov lässt am Freitag, 2. November, 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, eine alte Tradition wieder aufleben. Mit einem großen Chopin-Abend eröffnet er die neue Spielzeit der Schlosskonzerte auf Schloss Wolfsbrunnen.

Jahrelang war das Schlosshotel bei Schwebda ein Inbegriff für klassische Konzerte auf höchstem Niveau. An diese Tradition soll nun mit regelmäßigen Auftritten renommierter Künstler angeknüpft werden. „Unser Audienzsaal wird künftig wieder zu einem festen Anlaufpunkt für Musikliebhaber werden“, so Gerold Schwarz, Hotelmanager auf Wolfsbrunnen.

Den Anfang markiert sofort ein musikalischer Leckerbissen, dessen Programm das Herz aller Klassikfreunde höher schlagen lässt. Urvalov präsentiert am 2. November gleich mehrere absolute Höhepunkte der Klaviermusik. Neben dem Scherzo b-Moll, dem Fantasie-Impromptu cis-Moll wird der Chopin-Spezialist auch noch das Andante spianato e Grande Polonaise brillante zu Gehör bringen. Dazu stehen drei Mazurken, die Ballade g-Moll, das Nocturne Fis-Dur und die Barcarole op. 60 auf dem Programm.

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, in der Buchhandlung Heinemann in Eschwege oder der Tourist-Information Eschwege. Kartentelefon Schloss Hotel Wolfsbrunnen 0 56 51/33 57 90.

Zur Person

Der Pianist Alexander Urvalov studierte Klavier am traditionsreichen Musikkonservatorium St. Petersburg. Noch während des Studiums erhielt er einen ersten Preis beim internationalen Chopin-Klavier-Wettbewerb in Warschau.

Alexander Urvalov lebt seit 1991 in Deutschland und unterrichtet Klavier u.a. an der Musikhochschule in Dresden.

Seine Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas.

Der Pianist wird von der Presse immer wieder mit höchstem Lob bedacht: „mitreißend musikalische Virtuosität“, „Chopin-Spiel auf Weltklasseniveau“, „lyrische Ausdrucksstärke“, „gestaltet mit unglaublicher Transparenz“, „ein Meister feiner Klangschattierungen“. (WR)

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