Sascha Wiegand aus Frieda ist bei der Castingshow Voice of Germany dabei

„Das war richtig krass“

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Sascha Wiegand mit seiner seiner Frau Nathalie und Hündin Hermine.

Frieda. Musik ist sein Leben. Die Leidenschaft hat den heute 35-jährigen Sascha Wiegand aus Frieda zwar erst spät gepackt, dafür aber richtig. Er ist schon 20, als ihm ein Freund das Gitarrespielen beibringt, seitdem spielt und singt er in der Band Bitune, die auch schon beim Open Flair auf der Bühne stand. Auch beruflich geht es musikalisch zu: Als Gitarrenlehrerer bringt er in der Eschweger Music Factory Kindern und Jugendlichen das Spielen bei.

Sascha Wiegand mit seiner seiner Frau Nathalie bei Voice of Germany in Berlin.

Mit Eifer treibt Sascha Wiegand seine Musikkarriere weiter an. Nun hat er sich in der aktuellen Staffel der Sat-1-Castingshow Voice of Germany beworben - und ist prompt weitergekommen. Doch ganz so einfach war es nicht. „Das war richtig krass - es ist ein strenger und langer Weg bis in die Fernsehsendung“, sagt er. Los ging alles mit dem ersten Casting in Hannover, als die ersten Mitbewerber streng aussortiert wurden. Doch sei das Verfahren auch sympathisch, da es bei der Sendung um echtes Talent gehe und nicht darum, Menschen vorzuführen, sagt Sascha Wiegand: „Kuriose und peinliche Leute, die bei anderen Castingsendungen extra gezeigt werden, werden hier sofort ausgesiebt.“

Die erste Runde übersteht er, dann wird es zum ersten Mal spannend: Gemeinsam mit acht Mitstreitern sitzt er vor der ersten Jury und nach und nach muss jeder drei Lieder vortragen. „Die meisten haben bekannte Hits gesungen, aber ich habe frech gefragt, ob ich auch was Eigenes singen kann.“ Er konnte. Und hat überzeugt, obwohl er das erst vier lange Wochen später erfahren hat. „Ich wusste zwar, das ich in der Auswahl bin, aber noch nicht, dass ich weiterkomme.“ Doch die Einladung zum Pre-Cast, also einer weiteren Castingrunde, kam. „Diese Runde war noch härter“, sagt Sascha Wiegand. Sechs Stunden lang wurde er auf Herz und Nieren geprüft: Sein Styling wurde gecheckt, seine Tonlage überprüft, es gab eine Stimmtraining, in einem Interview wurde er über sich ausgefragt und dann ging es zum nächsten Vorsingen - diesmal vor Vertretern der Plattenfirma Universal, Sat 1 und Pro 7. „Da war ich schon sehr aufgeregt“, sagt der Singer und Songwriter. Vor allem, weil die Jury sehr streng und neutral war. „Man konnte wirklich nicht erkennen, ob man gut oder schlecht ankam.“ Doch Sascha kam offensichtlich sehr gut an, denn er bekam die Benachrichtigung, dass er bei den Blind Auditions - also vor der Jury aus Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey, Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss - auftreten darf, von einem Fernsehteam überbracht. „Nicht jeder bekommt seine Einladung persönlich überbracht“, sagt Sascha. Das war eine totale Überraschung, denn das Team überraschte ihn und seine Frau Nathalie während ihrer Hochzeit am 21. Juli. „Das war total emotional. Nathalie hat geweint, meine Familie war da“, sagt Sascha. Diesen Augenblick wird er wohl nie vergessen.

Seinen Auftritt bei den Blind Auditions hat er schon hinter sich, allerdings wurde die Sendung noch nicht ausgestrahlt, weshalb er noch nichts verraten darf. Nur so viel: Das Lied durfte er sich zwar nicht selbst aussuchen, aber es war eine schmusige Ballade. „Das lief ganz gut, das Lied hat mir gelegen“, sagt Sascha. Wann seine Sendung ausgestrahlt wird, weiß er ebenfalls noch nicht. Nun heißt es also zuschauen und Daumen drücken.

• Voice of Germany läuft Freitagabend wieder um 20.15 Uhr auf Sat 1.

Von Diana Rissmann

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