Anwohner seit April Belastungen ausgesetzt

Dritter Bauabschnitt fast fertig: Dorfstraße in Neuerode steht vor Freigabe

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Der dritte und damit letzte Bauabschnitt neigt sich dem Ende zu: Es sind fast nur noch Pflasterarbeiten auf den Gehwegen der Neueröder Dorfstraße zu bewältigen, dann kann die Freigabe noch diesen Monat erfolgen.

Die Bauarbeiten sind fast abgeschlossen, die Dorfstraße in Neuerode steht kurz vor der Freigabe. Für die Anwohner bedeutet das Erleichterung und Entlastung gleichermaßen.

Klar, dass sie seit dem Baubeginn im April erheblichen Belastungen ausgesetzt waren, aber nach der Fertigstellung – noch in diesem Monat – werden sie mit einer wunderschönen Ortsdurchfahrt belohnt.

Die Mitarbeiter der bauausführenden Firma sehen dem Finale entgegen. Gefordert sind sie beim dritten Bauabschnitt, der aktuell fast ausschließlich nur noch das Pflastern der Gehwege verlangt.

Lärm für Anwohner

Wurde teilweise ingnoriert: Das Durchfahrsverbot.

Für Brunhilde Pöpperl waren die Beinträchtigungen gar nicht so schlimm: „Wir wohnen im Hüttenweg, das ist etwas abseits der Dorfstraße und hatten bis auf das bisschen Krach, der aber zu ertragen war, keine Probleme.“

Auch ein direkter Anwohner, der seinen Namen allerdings nicht nennen wollte, brachte großes Verständnis für die Arbeiten auf. „Es ist doch wunderbar, dass wir jetzt so eine schöne Dorfstraße bekommen haben, da muss man doch mit Beeinträchtigungen rechnen. Ich war selbst im Straßenbau tätig und weiß wovon ich spreche. Dass dabei Lärm zu beklagen ist, liegt in der Natur der Sache. Weniger Verständnis bringe ich für einige Anwohner auf, die sogar Schilder verrückt haben, um auf ihr Anwesen zu kommen. Auch die Auswärtigen, die zum Teil durch die Baustelle gefahren sind, obwohl schon in Grebendorf und ein weiteres Mal am Abzweig nach Kella die Durchfahrtsverbote angezeigt werden.“

Kritik an Beleuchtung

Kritische Worte adressierte er an die Planer der Straßenbeleuchtung: „Auf der einen Seite leuchten sie sehr angenehm in gelblicher Farbe, auf der anderen so grell wie es in einem Schlachthaus der Fall ist. Da können wir jetzt abends 17 und vier spielen, so hell wird unsere Dorfstraße ausgeleuchtet.“

Umleitung ignoriert

Heike Gerlach wohnt in der Straße Lehmkaute: „Wir sind keine direkten Anlieger, waren aber Betroffene der Umleitungsstrecke. Leider konnten in der fünfmonatigen Bauzeit rund 80 Prozent der Umleitungsfahrer nicht richtig lesen. Sie haben sich nämlich nicht an das Tempolimit von 30 Stundenkilometern gehalten. Den Baulärm durch die Bagger haben die supernetten Mitarbeiter der Firma Küllmer mit vielen freundlichen Worten wieder wettgemacht. Der Chef kann stolz auf sein Team sein. Die Planer der Straße möchte ich lieber nicht erwähnen, weil viele Dinge vom normalen Menschenverstand um einiges entfernt liegen“, sagte Heike Gerlach.

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