Erdbeerfest in Frieda: Vereine sponsern Wandbild für die Weinberghalle

Am Pfingstsonntag fand im Meinharder Ortsteil Frieda zum vierten Mal das Erdbeerfest statt. Alles drehte sich um die Erdbeere. 

„Das Kommen hat sich gelohnt“, bilanzierte Bürgermeister Gerhold Brill. Wir nennen die Gründe.

Die Identifikation

„Sie ist das Gesicht von Frieda“, pflegt Ernst Knoff zu sagen. Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr spricht über die 22-jähirge Erdbeerkönig Ann-Sophie Döring, die am Mikrofon die Gelegenheit nutzte, um den Gästen mitzuteilen, dass sie im nächsten Jahr Frieda über die Kreisgrenzen hinaus als Königin vertreten wird. Nicht nur die anwesende Frau Holle, Goldmarie und Pechmarie sowie die Wanfrieder Gästeführer klatschten sofort Beifall. Dörings kleiner Bruder Noah, der sich als Erdbeere verkleidet hatte, freut sich: „Ich bin stolz auf meine Schwester. Sie macht das toll.“

Das Wandbild

Drei Meter hoch und sechs Meter breit ist das Wandbild, das der Vereinsstammtisch in der Weinberghalle aufhängen wird. Ganz langsam wurde es ausgerollt. Darauf zu sehen ist die Leipziger Straße mit Blick auf evangelische Kirche. Das Schwarz-Weiß-Foto wie auch eine Spende in Höhe von 2000 Euro, mit der eine neue Küche finanziert werden soll, stammen aus dem Erlös aus den vorherigen drei Erdbeerfesten. Für Wolfgang Rautenhaus von der Vereinsgemeinschaft der Friedaer Vereine ist es das Natürlichste auf der Welt: „Es ist schließlich ein Fest vom Dorf, für das Dorf.“

Der Lehrpfad

Der Wanfrieder Beerenhof Feußner, mit dem gemeinsam das Erdbeerfest in Frieda vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde, bot auf einem benachbarten Erdbeer-Feld einen sogenannten Erdbeer-Lehrpfad an. Landwirt Ulrich Feußner erklärte den Gästen alles über Hege, Pflege, Anbau und Ernte der Erdbeerpflanze. „Es hängt viel mehr an der Produktion einer Erdbeere dran, als man denkt“, betonte Feußner mit Blick auf den Lehrpfad.

Das Angebot

Geboten wurde den Besuchern des Festes deutlich mehr als sechs Meter Erdbeerkuchen, der von 19 Mitgliedern des TSV Frieda gebacken wurde. „Wir haben für Jung und Alt einiges zu bieten – nicht nur Erdbeeren“, betonte Rautenhaus. Beim Partnerschaftsverein gab es Sekt mit Erdbeersirup, die Feuerwehr schenkte Erdbeerbier aus – und der Heimatverein grillte Würstchen. 

Von Marvin Heinz

Überraschung beim Erdbeerfest in Frieda - Vereine schenken Dorf Riesenbild

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