Eröffnungsfest des Seepark-Naturcamps trotz Gewitterschauer ein voller Erfolg

Familienfest am Ostufer

Schwebda. Um ein Haar wäre die Veranstaltung ins Wasser gefallen, schließlich zog am Donnerstag gegen halb zwei ein ausgewachsenes Gewitter über das Werratal und das Gelände des Seepark-Naturcamps.

Ein Zelt wurde weggeweht, Freiluft-Aktionen mussten eilig in ein benachbartes Zelt umziehen. Gegen 15 Uhr war jedoch alles überstanden und der Strom der Gäste riss bis in den späten Abend nicht ab. „Mit der Resonanz bin ich sehr zufrieden und ich bin sicher, dass bis heute Abend noch mehr Menschen kommen“, sagt Rainer Klippert, der Vorsitzende des Fördervereins für aktive, umweltgerechte und naturnahe Lebensweisen. Der Verein hat das Konzept des künftigen Naturcamps erarbeitet, und wird es auch betreiben.

Aktionen für Groß und Klein

Klippert hatte sich mit seinem Team ein rundes Programm für den Tag der Eröffnung einfallen lassen, bei dem neben den Jüngsten auch deren Eltern auf ihre Kosten kamen. Neben Bogenschießen und Kutschfahrten für die Größeren gab es für die Kinder Ponyreiten, Wasserstrahl-Zielübungen mit dem Feuerwehr-Strahlrohr, Bemalen eines selbst erstellten Gipsabdrucks der eigenen Hand oder Batiken von T-Shirts. Außerdem war auf vielfältige Weise für das leibliche Wohl gesorgt und Livemusik war ebenfalls angekündigt. „Der Männergesangverein musste leider absagen, 25 Sänger wären notwendig für den Chor, krankheitsbedingt sind aber nur 18 verfügbar“, erklärt Klippert.

Die „P-Finders“ und „Samba Prima Werra“ sorgten jedoch mit ihren Live-Auftritten für den Ausgleich und dafür, dass das Naturcamp sich auch dann noch einer großen Besucheranzahl erfreute, als es längst stockdunkel und das Lagerfeuer das einzig verbliebene Licht auf dem Platz war.

„Das Naturcamp ist ein weiteres wichtiges Puzzleteil des Werrataltourismus“, sagte Kreisbeigeordneter Lothar Nöding anerkennend, der anstelle des verhinderten Landrats Stefan Reuß die Eröffnung besuchte. Wegen der klammen Haushalte allerorten verfolge man seitens der Politik solche Initiativen zur Tourismusbelebung besonders wohlwollend, so Nöding.

Harald Schädler überbrachte als Vorsitzender der Gemeindevertretung Meinhard Grüße von Bürgermeister Hans Giller und wünschte einen regenarmen und algenfreien Sommer.

Im Naturcamp kann man künftig nicht nur in Blockhäusern oder Indianerzelten übernachten, es bietet auch zahlreiche Freizeitangebote.

Von Wolfram Skupio

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