„Sie ist da und sie ist rot“

Mit Erdbeerkönigin und Frau Holle: Frieda lädt am Pfingstsonntag zum vierten Erdbeerfest ein

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Fest mit Hochwohlgeborenen: Erdbeerkönigin Ann-Sophie Döring kommt und bringt Frau Holle mit.

Alles dreht sich um die Erdbeere – am Pfingstsonntag feiert der Meinharder Ortsteil Frieda zum vierten Mal das Erdbeerfest.

Frieda - Und wie Wolfgang Rautenberg von der Vereinsgemeinschaft der Friedaer Vereine bestätigen kann, ist auch die Erdbeere auf dem Feld inzwischen soweit: „Sie ist da und sie ist rot.“ Halte die warme sonnige Witterung weiter an, wird es sogar schon reichlich davon geben. „Das Erdbeerfest ist also gesichert“, sagt Rautenberg.

Begonnen wird das Fest um 12 Uhr auf dem Dorfplatz vor der Weinberghalle am Sonntag, 9. Juni, mit einer Andacht. Danach werden die Friedaer Erdbeerkönigin Ann-Sophie Döring gemeinsam mit Frau Holle, die aus Bad Sooden-Allendorf als Gast kommt, das Beerenfest eröffnen. Auch weitere Gäste wie die Wanfrieder Gästeführer werden in ihren historischen Kostümen erwartet.

Geboten werden den Besuchern des Festes „deutlich mehr als sechs Meter Erdbeerkuchen“, so Rautenberg – gebacken von 19 Mitgliedern des TSV Frieda. Beim Partnerschaftsverein gibt es Sekt mit Erdbeersirup, die Freiwillige Feuerwehr schenkt Erdbeerbier aus – und der Heimatverein grillt Bratwürstchen, keine Erdbeeren. Die Kita lädt Kinder an einen Bastelstand, eine Hüpfburg lockt zum Austoben.

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Der Wanfrieder Beerenhof Feußner, mit dem gemeinsam das Erdbeerfest in Frieda vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde, um für den Ort etwas Besonderes zu schaffen hat an einem benachbarten Erdbeer-Feld einen sogenannten Erdbeer-Lehrpfad angelegt, an dem sich alles über Hege und Pflege, Anbau, Ernte und die Erdbeerpflanze erfahren lässt. Der Beerenhof Feußner bietet auf dem Fest natürlich auch frische Früchte direkt vom Feld, Marmeladen und sein gesamtes sonstiges Produkt-Portfolio an.

Wolfgang Rautenberg rechnet mit und hofft auf mindestens 500 Besucher am Sonntag. „Es hängt vom Wetter ab und es ist Pfingsten“, sagt er. Das bedeute, viele Leute sind weg, dafür kommen aber auch viele – vor allem Fahrradtouristen, denn Frieda liegt direkt am Werraradweg.

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