Bayernfront Frieda hat Jubiläumserlös von 2000 Euro an Göttinger Elternhaus gespendet

Freude mit den Kindern geteilt

Geldübergabe: Tanja Meister (links) und Matthias Schott (rechts) übergeben 2000 Euro an Helga und Helmut Först. Foto: Harald Triller

Frieda. Seit 20 Jahren gibt es die Bayernfront Frieda. Der Fanclub des deutschen Rekordmeisters gehört zu den ältesten und aktivsten im Werra-Meißner-Kreis. Und die Mitglieder dürfen, wie schon im Vorfeld des Jubiläumsfestes geschehen, das Anfang Oktober an zwei Tagen gefeiert wurde, als treue Seelen mit ganz viel Herz bezeichnet werden.

Ja, dieses Herz zeigen die Bayernfans seit nun schon 14 Jahren. Immer zur Jahreshauptversammlung wird das Göttinger Elternhaus für krebskranke Kinder bedacht, bekommen die heimischen Botschafter, Helga und Helmut Först aus Weidenhausen, eine stolze Summe, die aus der Versteigerung von Fanartikeln oder erzielten Toren des FC Bayern resultiert. Mittlerweile ist der Gesamtbetrag auf über 20 000 Euro angewachsen. Und wie angekündigt, hat der Fanclub nun auch den Erlös des Jubiläumsfestes gespendet und die Freude mit den KIndern geteilt.

Im Beisein von vielen Mitgliedern haben der Erste Vorsitzende Matthias Schott, der in all den 20 Jahren die Bayernfront führte, und seine Stellvertreterin Tanja Meister einen Scheck an Helga und Helmut Först übergeben. Der Betrag, der in groß geschriebenen Ziffern auf dem Papier zu lesen ist, beläuft sich auf sage und schreibe 2000 Euro.

Helga Först adressierte dankbare Worte an die Bayernfans, wünschte ihnen weiterhin Erfolg und Tatkraft und teilte mit, dass das Geld für eine schöne Weihnachtsfeier Verwendung findet, die die kranken Kinder und ihre Familien im Elternhaus zusammenführt. Auch Matthias Schott nutzte das Forum, um sich bei den Helfern, bestehend aus Vorstand, Festausschuss, Mitgliedern und Sponsoren, zu bedanken, „ohne die ein solches Ergebnis niemals möglich gewesen wäre.“

Besonders hob er hervor, dass der Friedaer Kegelclub „Weinbergbuben“ ohne Aufwandsentschädigung den Himmel der Festhalle in den Bayernfarben rot und weiß geschmückt hat. Auch die Musiker vom Lederhosenexpress haben den Spendentopf gefüttert, sie verzichteten auf 100 Euro Gage. Summiert hat sich der Erlös laut Matthias Schott auch durch die Tombola mit über 250 Preisen: „Kaum jemand ist beim Jubiläumsabend ohne Gewinn geblieben“, schwärmte der Vorsitzende noch bei der Geldübergabe vom tollen Fest. (ht)

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