Förderung für den Neubau

Freiwillige Feuerwehr  Frieda erhält Zuschuss für geplantes Gerätehaus

Wurden am Donnerstag von Landrat Stefan Reuß mit dem Zuschuss vom Land Hessen überrascht: (von links) stellvertretender Wehrführer Manuel Brand und Wehrführer René Dittmann vor dem alten Gerätehaus im Ortskern von Frieda. Foto: Funk

Frieda. Neben dem Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Weinbergalle im Meinharder Ortsteil Frieda vergab Landrat Stefan Reuß am vergangenen Donnerstag einen weiteren Zuschuss in Höhe von 152 400 Euro vom Land Hessen an die Freiwillige Feuerwehr des Dorfes. 

Dieser soll für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Ortskern eingesetzt werden.

Mängel in der Unfallverhütung, im Gesundheitsschutz und in der Raumvorhaltung im Gerätehaus sind der Grund dafür, dass schnellstmöglich ein Neubau entstehen muss, der einen problemlosen Dienstbetrieb gewährleistet. „Beispielsweise gibt es in dem jetzigen Gebäude keine separaten Umkleideräume für Frauen und Männer. Auch die Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr den Vorschriften“, sagt Gerhold Brill, Bürgermeister der Gemeinde Meinhard. Bereits im Jahr 2012 stimmte die Gemeindevertretung für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses.

Wo dieses entstehen sollte, stand vorerst in Frage. Ein direkter Anbau an die Weinberghalle wäre wegen des Höhenunterschieds und den Parkplätzen für die Einsatzkräfte nicht möglich gewesen. „Angedacht war unter anderem auch der Bauplatz vor der Weinberghalle, der sich im Nachhinein aber als zu klein herausstellte oder der Bau im Neubaugebiet des Dorfes“, erzählt der Verwaltungschef.

Des Weiteren stand zur Diskussion, die Feuerwehren aus Schwebda und Frieda in einem Gerätehaus zusammenzulegen und dieses auf einer Fläche zwischen den beiden Meinharder Ortsteilen zu erbauen. Dies scheiterte zum einem daran, dass die Planung in vielerlei Hinsicht den natur- und landschaftsschutzrechtlichen Grundsätzen widersprach und es zum anderen technisch sehr aufwendig gewesen wäre, dort Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom für das Gerätehaus zu verlegen.

Obendrein stimmte das Brandschutzamt gegen den vorgeschlagenen Standort zwischen beiden Orten, weil es dadurch zur Beeinträchtigung der Hilfsfrist kommen könnte. „Wir als Gemeindefeuerwehr sind so aufzustellen, dass wir innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe leisten können“, erklärt Friedas Wehrführer René Dittmann. Entschieden hat man sich letztendlich für den Parkplatz an der Weinberghalle. Dort soll Anfang 2018 die Bodenplatte für das neue Gerätehaus verlegt werden. „Die Inbetriebnahme des Gebäudes erfolgt dann im Jahr 2020“, so der Wehrführer.

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 152 400 Euro erhielt die Feuerwehr nun vom Land Hessen, der von Landrat Stefan Reuß an den Wehrführer und seinen Stellvertreter überreicht wurde. „Der Neubau wird eine Bereicherung für die gesamte Gemeinde sein“, so Reuß bei der Übergabe. Wie teuer der Neubau tatsächlich wird, steht derzeit aber noch nicht fest.

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