Casino-Royal auf Schloss Wolfsbrunnen

Knisternde Spannung wie im Film: Am Pokertisch mit Croupier Carina, hieß es für die zwanzig besten Spieler, die Konzentration zu bewahren, ebenso wie die Kontrolle über das perfekte Poker-face. Foto: Weber

Schwebda. Die Herren im eleganten Smoking, die Damen im paillettenbesetzten Abendkleid und natürlich einen Martini in der Hand - geschüttelt, nicht gerührt - mit diesen Requisiten kam auf Schloss Wolfsbrunnen einen Abend lang Agentenfilm-Ambiente auf.

Die Eschweger Band Jazz-Affairs hatte die James-Bond-Hits der vergangenen Jahrzehnte einstudiert und lieferte damit den perfekten Soundtrack, während Rezeptionistin Carolin Brubacher im hautengen Goldanzug die adrette Dekoration für das edle Büfett bildete. Auf die Details kam es an. Im James-Bond-Film Casino Royal steht jedoch die Pokerpartie im Mittelpunkt, die der smarte englische Geheimagent gegen den Finsterling Le Chiffre spielt.

Und so hieß es für die Gäste in den Salons des Schlosses, ihrem Spieltrieb freien Lauf zu lassen, denn die Croupiers des Casinos Carré sorgten für eine gelungene Spielbank-Atmosphäre. Und auch wenn nicht um echtes Geld gespielt wurde, sondern nur um Chips, waren die Agenten und Bond-Girls am Roulettetisch, beim Würfeln oder Black-Jack mit Feuereifer bei der Sache. „Die Spielbegeisterung der Gäste erstaunt mich regelrecht“, gab Hotelmanager Gerold Schwarz etwas verwundert zu. „Es läuft viel besser, als wir erwartet hatten.“

Casino Royal auf Schloss Wolfsbrunnen

Die zwanzig besten Spieler an den Tischen qualifizierten sich am Ende der Nacht für eine Pokerrunde, bei der es Wochenend-Trips nach Spanien und in die Ukraine zu gewinnen gab. Währenddessen lockte in der Eingangshalle der Hauptpreis, ein Mercedes. Zwar konnte der Code, um an den begehrten Autoschlüssel zu gelangen, nicht geknackt werden, doch die Erlöse dieses Spiels gehen an die Werraland-Werkstätten.

Von Kristin Weber

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